Hallo zusammen,
ich habe kürzlich einige Dokus zum Israel - Palästina Konflikt gesehen (u.a. auch über die Siedlergewalt in der Westbank) und suche nun nach Romanen rund um den Konflikt.
Hättet ihr Empfehlungen für mich? Danke!
Hallo zusammen,
ich habe kürzlich einige Dokus zum Israel - Palästina Konflikt gesehen (u.a. auch über die Siedlergewalt in der Westbank) und suche nun nach Romanen rund um den Konflikt.
Hättet ihr Empfehlungen für mich? Danke!
Oh, der Beitrag sollte eigentlich ins “Bücherzimmer”. Egal ![]()
Ich habe kürzlich Beduinenmilch von Nirit Sommerfeld gelesen, das ich sehr beeindruckend fand. Der Konflikt wird hier mit einer Coming-of-Age-Geschichte verknüpft, die autofiktional ist. Interessant fand ich auch den Beitrag
dazu, weil hier der biografische Anteil der Autorin etwas erklärt wird. Erzählt wird der Roman auf zwei Zeitebenen: Einmal heute, und einmal über Tagebucheinträge aus den Jahren 1947 bis 1961 aus Sicht des Großvaters der Protagonistin.
Das Jugendbuch Über den Dächern von Jerusalem liegt noch hier, das habe ich selbst noch nicht gelesen.
Sehr gut fand ich von Yishai Sarid Chamäleon, wobei es hier vor allem um Israel, die aktuelle innenpolitische Lage und die Instrumentalisierung von Journalisten durch die Regierung Netanjahu geht.
Also wo du es nun schreibst… ich habe Beduinenmilch noch auf dem e-Reader!
Ich hatte letzten Sommer kurz reingelesen, aber da hatte es mich nicht recht gepackt (ich hatte kurz zuvor auch erst “Im Herzen der Katze” gelesen. Da kam das Buch vielleicht nicht zur rechten Zeit) und ich habe es beiseite gelegt. Da wird es wohl Zeit für einen zweiten Versuch!
Yishai Sarid wurde mir auch schon von einer Freundin empfohlen. Da muss ich mal genauer schauen.
Ich könnte mir vorstellen, dass das Buch eine zweite Chance verdient hat, nachdem es jetzt digital gut abgelagert ist. An Im Herzen der Katze musste ich in den letzten Tagen auch immer wieder denken, bei den ganzen furchtbaren Nachrichten aus dem Iran.
Adama kann ich wärmstens zu diesem Thema empfehlen! Ist aber ziemlich hart!
Geht mir auch so. Ganz schrecklich.
Ich hoffe sehr, dass das Buch viele Leser*innen hat.
Damit bin ich so gar nicht warmgeworden
und hab mir durchgequält. So unterschiedlich sind die Geschmäcker.
Da lege ich dir “Apeirogon” von Column McCann ans Herz, das hat mich zutiefst beeindruckt, weil beide Seiten beleuchtet werden.
Und das zweite Buch, das ganz tiefe Einblicke liefert, ist “Sohn der Hamas”, das ist so krass, dass man kaum glauben kann, dass es eine wahre Geschichte erzählt.
Das erwähnte “Adama” ist auch empfehlenswert, da darf man aber nicht allzu sensibel sein…
Das habe ich mir heute schon angeschaut. Es ist gleich auf meiner Merklisten gelandet.
Mich schrecken aktuell noch die vielen Seiten ab…
Ich fand Beduinenmilch auch sehr gut.
Ja, die Länge schreckt ab, wobei manche Kapitel z.B. aus Fotos oder Bildern bestehen, es ist also nicht reiner Fließtext
Der Text alleine ist also gar nicht so das Problem, man sollte aber den Kopf bei der Sache haben, weil dieInfos nur bröckchenweise kommen und man sie selber zusammensetzen muss. Die Mühe lohnt sich aber meiner Meinung nach vielfach. Mich hat wirklich selten ein Buch so nachhaltig beeindruckt! ![]()
Das macht mich schon sehr neugierig… danke dir ![]()
Lass Dich nicht abschrecken. Das Buch liest sich sehr gut.
Danke für die vielen Tipps! Ich würde noch “Jaffa Road” von Daniel Speck sehr empfehlen, da gehts eher um die Historie nach dem 2. Weltkrieg, es kommen ebenfalls Israelis und Palästinenser zu Wort. Ist eher dick, lässt sich aber sehr gut lesen, finde ich.
Ist im Moment (Januar 2026) bei Kindle Unlimited enthalten, falls das für jemanden interessant ist.
Dann wird immer “Während die Welt schlief” empfohlen, das habe ich aber selbst noch nicht gelesen.
Und ein Klopper für die Historie ist “Exodus” von Leon Uris, das scheint es aber nur noch antiquarisch zu geben.
Stimmt “Während die Welt schlief” ist auch empfehlenswert. Ich habe es gelesen und fand es gut.
Schau mal: https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1077267177
Das habe ich gerade entdeckt.
Danke, werde ich mir auf jeden Fall näher ansehen!
Dorit Rabinyan: Wir sehen uns am Meer
Amos Oz: Eine Geschichte von Liebe und Finsternis
Sari Nusseibeh: Es war einmal ein Land
Margot Greiner: Miss, wie buchstabiert man Zukunft?
Etgar Keret/Samir El-Youssef: Alles Gaza
Valérie Zenatti: Message in a bottle (den deutschen Titel weiß ich nicht)
Ibtisam Azem: Das Buch vom Verschwinden
Annaleen van Offel: Hier ist alles sicher
Jula Rebreal: Miral
Liebe Desiree, ich habe unten eine Liste eingestellt. Vielleicht hilft sie dir weiter.
Liebe Grüße,
Lesenswege/Elisa