Nr. 565: Was war die ungewöhnlichste oder seltsamste Geschichte, die ihr je gelesen habt?

Liebe Vorableser:innen,

manche Bücher bleiben im Gedächtnis, weil sie einfach schräg, absurd, bizarr oder herrlich ungewöhnlich sind. Welche Geschichte war das für euch und habt ihr sie eher in guter oder schlechter Erinnerung behalten?

Fischtage von Charlotte Brandi fand ich damals ziemlich wild. Hat mir aber gut gefallen.

Minihorror von Barbi Marković fand ich sehr bizarr. An sich fand ichs positiv bizarr, aber manche Stellen haben mir schon ein mulmiges Gefühl gegeben.

Der Störfall von Christa Wolff als Schullektüre. Das Buch hatte für mich damals keine Handlung und keinen roten Faden. Es war für mich nur eine Aneinanderreihung von (sinnlosen) Wörtern. Ist allerdings schon mehr als 35 Jahre her…

That Time I got drunk and Saved a Demon. Das Buch ist einfach witzig.

Ich habe hier in der Verlosung „Treacle Walker“ gewonnen und hab absolut nicht verstanden, was mir das Buch erzählenwollte.

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Ich habe letztes Jahr "Böser, böser Wolf " von Alexandra Benedict gelesen. Anfangs war es noch ok, aber dann wurde es doch sehr seltsam

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Piranesi von Susanna Clarke war extrem seltsam und ungewöhnlich, vor allem am Anfang, aber ich fand es ziemlich gut

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„Der unsichtbare Apfel“ von Robert Gwisdek - absolut schräg, aber wenn man nicht (mehr) versucht, einen roten Faden zu suchen, ist es ziemlich genial :grinning_face_with_smiling_eyes:

Bis auf das Ende fand ich positiv-schräg „Wackelkontakt“ von Wolf Haas.

Ernsthaft unangenehm-schräg fand ich auch Treacle Walker.

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Oh ja, stimmt, „Wackelkontakt“ war wohl auch mein bisher schrägstes Buch im positiven Sinne (das Ende hätte ich mir auch etwas anders gewünscht)

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Haus der Löcher von Nicholson Baker. Schräg. Dieses „Lesevergnügen“ ist auch schon lange her.

Die schrägsten Leseerfahrungen im negativen Sinne waren für mich:
„Die Ballade vom vakuumverpackten Hähnchen“
und
„Mein Lieblingstier heißt Winter“.
Da habe ich abgebrochen bzw. mich zähneknirschend durchgequält. Vor allem das zweite war durch die verwendete Kunstsprache mit beabsichtigten Grammatikfehlern und ungewöhnlichem Satzbau sehr sperrig und furchtbar zu lesen. Ich hab mich die ganze Zeit gefragt, ob das jetzt besonders intellektuell sein soll und ich einfach zu doof bin, oder doch reine Zeitverschwendung.

Da gebe ich dir Recht. Das war sehr eigenartig.

Ich habe auch „Fischtage“ und „Treacle irgendwas“ in unguter Erinnerung, weil sehr seltsam.

Ist bei mir inzwischen schon ein paar Jahre her, aber Dancing Jax von Robin Jarvis von ich zwar echt gut aber auch mega seltsam :sweat_smile:

What About the Bodies (chaotische Figuren mit sehr ungewöhnlichen Problemen) - eigentlich als Kriminalroman angepriesen. Für mich war dieser Roman einfach nur schräg, mal ganz anders als gewohnt geschrieben, aber herrlich zu lesen. Als echter Krimifan hätte ich wohl die Welt nicht mehr verstanden.

Leider war es so, dass die meistens meiner Schullektüren echt eher seltsam waren, am plastischsten im Kopf geblieben ist mir dabei aus dem Englischunterricht der 9. Jahrgangsstufe „The curious incident of the dog in the nighttime“ von Mark Haddon. Ich kann nicht mehr ganz genau sagen, was ich daran so seltsam fand, Fakt ist nur, dass das eins der wenigen Bücher ist, das ich einmal und nie wieder gelesen habe und das ich auch sofort nachdem es im Unterricht fertig besprochen war, weiterverkauft habe.

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Ja, die Balance in dem Buch war an manchen Stellen echt eher so mittel. Ich schwanke auch nach wie vor, ob ich ihm nochmal eine Chance geben soll, manchmal erschließt sich ja auf ein zweites Lesen nochmal mehr…

Oh ja, Schullektüre war sehr wild. Ich erinnere nur an „Die Verwandlung“ von Kafka. Ein depressiver älterer Mann, der denkt, er hätte sich in einen Käfer verwandelt? Auch „The Black Album“, was ich im Englischunterricht lesen musste ist echt schräg. Es geht um Extremisten, die eine Aubergine anbeten? Ich weiß nicht, hab das Buch echt nie verstanden.