Der derzeitige Stand ist offenbar, dass Wunschbücher bei Vorablesen auch eine Art Lotterie sind, in der vom geschmacklosen Aufkleber bis zum makellosen Exemplar alles möglich ist.
Naja, meist steht dran, ob Bücher mit FS, LEX oder irgendwas davon verlost werden. Das Risiko muss dann wohl oder übel eingegangen werden.
Wenn ich ein Buch unbedingt in einer bestimmten Optik haben will, kaufe ich es halt.
kann es sein, dass Buchhandlungen diese Wühltische mit Mängelexemplaren als Großpaket ankaufen und in diesem Fall gar nicht schuld wären,wenn sich da ein LEX reingeschlichen hat, sondern der Distributor der Ware? Ist jetzt nur eine Vemutung von mir, man sieht die Mängelexemplar-Tische ja auch in eherbuchfremden Gefilden wie Drogerien, bei Karstadt, etc.
Zur Ausgangsfrage: mir ist es grundsätzlich egal, ob ich ein LEX oder eine vollwertige Ausgabe erhalte, und mich stört auch ein fetter Leseexemplar-Aufdruck nicht. Von mare hatte ich vor ein paar Monaten so eines, wo in knallrot und total schief „Leseexemplar“ aufgedruckt war. Das Schiefe hätte nicht sein müssen, das hat meinen inneren Monk ein bisschen gestört, aber so what.
Besonders gern mag ich als Taschenbuchliebhaberin die LEX von Diogenes, die sind mir viel lieber als die HC-Ausgaben mit Leineneinband und Schutzumschlag (klingt komisch, ich weiß).
Ich finde, dass es einen Unterschied macht, ob ich Punkte einlöse und dann ein Leseexemplar erhalte, mit dem Vermerk , das gross und breit das Cover verunstaltet oder ob ich mich mit einen Leseeindruck um ein Buch bewerbe und dann eins gewinne, denn für dieses habe ich nicht meine ‚hart verdienten‘ verdienten Punkte eingelöst. Vor allem, wenn nirgendwo steht, dass man kein Buch, sondern ein Leseexemplar bekommt.
Klar ist das Jammern auf hohem Niveau, denn das alles passiert auf freiwilliger Basis, aber wenn man so etwas anbietet, dann muss das Ganze auch richtig durchgeführt werden. Oder liege ich da falsch?
Ich würde sagen „Nur, wenn es nirgendwo steht“. Wenn ich Punkte einlöse, obwohl dort steht, dass es sich um ein Leseexemplar handelt, dann gebe ich meine Punkte bewusst für ein Leseexemplar aus und kann mich am Ende nicht darüber beschweren, dass ich eins erhalte.
Und was ist bei vorablesen „richtig durchgeführt“? Wenn man Leseexemplare erhält, wird sich beschwert, wenn die Bücher aber nicht vorab ankommen, wird sich auch beschwert. Manchmal kann „vorablesen“ jedoch nur garantiert werden, wenn Leseexemplare verschickt werden.
Bei allem Verständnis dafür, dass man manche Bücher gerne in der besonderen Auflage besitzen möchte, finde ich, dass man an vorablesen nicht den Anspruch stellen darf, dass man diese Auflage bekommt.
VL ist aber auch darauf angewiesen, dass die Verlage mitteilen, ob LEX oder reguläre Ware ausgeliefert wird. Wie ich das bisher bei VL verstanden habe, vermerkt VL das immer, wenn ihnen bekannt ist, dass es LEX geben wird. Manchmal kommt vom Verlag wohl auch keine Info.
Ich würde sagen „**Nur**, wenn es nirgendwo steht“. Wenn ich Punkte einlöse, obwohl dort steht, dass es sich um ein Leseexemplar handelt, dann gebe ich meine Punkte bewusst für ein Leseexemplar aus und kann mich am Ende nicht darüber beschweren, dass ich eins erhalte.
Natürlich. Wenn schon von vornherein feststeht, dass es ‚nur‘ ein Leseexemplar ist und man dann trotzdem Punkte einlöst, dann ist man selbst Schuld.
Und was ist bei vorablesen „richtig durchgeführt“? Wenn man Leseexemplare erhält
Wenn keine Leseexemplare verschickt werden, wenn das nicht explizit vermerkt wird.
Da ich die Verfahrensweise nicht kenne, weiß ich natürlich nicht, wer da welchen Einfluss auf welche Bücher hat. Und das soll auch kein Vorwurf sein.
Ich wollte damit nur sagen, dass ich nicht gerne für die Katze im Sack meine Punkte einlösen möchte. Wenn ich das vorher weiß, richte ich mich danach und dann ist alles in Ordnung.
Das ist deine Ansicht von „richtig“, andere haben eine andere und das wollte ich damit aussagen. Vielleicht sollten wir Nutzer:innen (solange nicht anders vermerkt) einfach davon ausgehen, dass es gekennzeichnete Leseexemplare sind, dann sind die Enttäuschungen nicht ganz so groß und die positiven Gefühle, wenn es dann doch die regulären Bücher werden, überwiegen.
Es ist so, wie @simonef gesagt hat. Vorablesen ist auf die Aussagen des entsprechenden Verlags angewiesen, wenn sie dort Auskünfte bekommen, dann geben sie diese auch an uns weiter (LEX, Farbschnitt, besondere Ausstattungen,…).
Ich löse Punkte ein, wenn ich ein Buch unbedingt haben möchte und ich mich nicht auf meine Glücksfee verlassen möchte. Da ist es mir egal, ob LEX draufsteht.
Da gebe ich Dir recht, wenn in LE Material fehlt ist das ziemlich bloed, da man sogesehen nicht das ganze Buch bewerten kann. Auch der Hinweis auf ein unkorrigiertes LE ist zwar nuetzlich, aber wie soll ich dann wissen ob das fertige Buch nicht trotzdem vor Fehlern strotzt, was ich durchaus auch anmerken wuerde?
Was die Optik angeht stört mich ein Aufdruck auf dem Cover am meisten, aber das geht mir auch mit diesen elendigen Spiegel-Aufklebern so (die kommen sofort runter). Ich möchte das Cover gerne als Gesamtbild vor mir haben.
Meine Leseexemplare werden getauscht (etwa hier oder LB) oder verschenkt.
Da fehlt bisher noch ein Buch mit einem LE-Aufdruck im Farbschnitt ![]()
Das Problem habe ich auch öfter, gerade bei Diogenes beispielweise steht das immer dabei. Und wenn dann sehr viele Fehler auftreten, bin ich unschlüssig,wie ich das werten soll. Normalerweise melde ich Unstimmigkeiten (Logik), technische Darstellungsfehler (ebook) oder extrem viele Rechtschreibfehler (also nicht 5-6, sondern 20+) an die Verlage (natürlich höflich und freundlich), und bisher haben alle Verlage bis auf Diogenes sehr nett reagiert, immer zurückgeschrieben und auch darum gebeten, Fehler weiterhin zu melden. Nur von Diogenes kam nie eine Antwort, auch damals nicht bei „Going Zero“, das einige Logikfehler hatte. Daher mache ich mir bei Diogenes inzwischen die Mühe nicht mehr (sind ja teilweise bis zu 2 Std. Arbeit gewesen, das sauber in Word aufzubereiten), wenn ich damit rechnen muss, dass das sowieso in der Ablage P landet.
Ich muss mal was fragen.
Gibt es einen Unterschied zwischen Leseexemplar und Rezensionsexemplar? Ich bewerbe mich schon seit Jahren für Bücher und mir sind immer mal wieder beide Begriffe untergekommen, aber in all der Zeit hatte ich vielleicht 2-3 Exemplare die gekennzeichnet waren und nur eins davon hatte dezent in der Ecke vom Cover den Hinweis.
Also mir war das vorher nie so richtig bewusst.
Und wenn Leseexemplar dann auf dem Cover auffällig gekennzeichnet sind, sollte es bei der Bewerbung vielleicht auch so abgebildet werden.
Ich kann Dir nicht sagen, ob da juristisch ein Unterschied besteht, ich verstehe es folgendermaßen: Ein Rezensionsexemplar ist ganz allgemein ein Buch, das der Verlag Journalisten, Bloggern, Vorablesern, Kritikern, Buchhändlern usw. zur Verfügung stellt in Erwartung einer Buchbesprechung/Rezension. Dabei kann es sich um eine reguläre Ausgabe mit ISBN handeln oder um eine abgespeckte Version ohne ISBN, die teilweise noch nicht final korrigiert wurde und oft weniger hochwertig ausgestattet ist (ggf. ohne Karten, Lesebändchen, TB statt HC, ohne Farbschnitt etc.). Solch eine abgespeckte Version ist in meinen Augen dann ein Leseexemplar. Vom Weiterverkauf ist beides ausgeschlossen.
Das trifft es gut. Die Bücher können im Format kleiner sein oder auf anderer Papierqualität gedruckt, weil sie nur zum Durchlesen gedacht sind und nicht repräsentativ ins Regal gestellt werden, sondern als Rezensionsexemplare dienen.
Das gäbe für mich auch Sinn
Ich erlaube mir dazu noch etwas zu sagen, auch wenn ich wahrscheinlich wieder von allen Seiten contra bekomme ![]()
Für mich gibt es einfach einen Unterschied, ob ich ein Leseexemplar zum Rezensieren bekommen habe oder Punkte für ein Wunschbuch eingesetzt habe, auch wenn ich für das Wunschbuch auch eine Rezension einstellen muss ![]()
Wenn wir schon beim ‚Punkte für ein Wunschbuch einsetzen‘ sind: wie ich gesehen habe, muss man für ein Wunsch-E-Book die gleiche Anzahl an Punkte einsetzen, wie für ein normales Buch. Das finde ich ebenfalls nicht ganz richtig, weil E-Books in der Regel etwas weniger kosten als Bücher.
Ich weiß, das ist wieder jammern auf hohem Niveau, aber ich musste es trotzdem loswerden ![]()