Freitagsfrage Nr. 127: Welches Buch würdet ihr jemandem empfehlen, der selten und wenig liest?


#21

Es kommt natürlich ein bisschen darauf an, was die Person so mag. Da würde ich mich dann ein wenig am Filmgeschmack orientieren. Mag die Person Fantasy, dann natürlich Harry Potter. Mag die Person Kitsch und Herzschmerz, dann Nicholas Sparks. Mag die Person Horror und Spannung, dann Stephen King. Gerade bei jemandem, der sehr selten liest, würde ich vermutlich nicht gleich mit nem Murakami um die Ecke kommen. Ich glaube, dass etwas Bekanntes so jemandem mehr motiviert, weil er dann “mitreden” kann. Ist das Interesse dann geweckt, kann man auch mal mehr experimentieren. Aber gerade so zum Einstieg kann man, denke ich, mit den großen Namen nicht allzu viel falsch machen.


#22

Also ich denke das man den Walter Moers immer empfehlen kann. Kann mich nicht in die Lage rein versetzen wenig zu lesen :wink:


#23

Der Pate! Für lesemuffelige Männer.


#24

Wenn jemand nicht liest, würde ich nicht versuchen, ihn oder sie zum Lesen zu bekehren. Mich würde es schließlich auch nerven, wenn jemand mich dazu bringen wollte, mir z.B. Fußballspiele oder Doku Soaps im TV anzusehen.:sleeping:
Wenn der-/diejenige aber selbst einen Einstieg ins Lesen suchte, würde ich ihm/Ihr erstmal ein Buch aus seinem/ihren Interessensgebiet mit nicht so vielen Seiten empfehlen.


#25

Ich kenne einige Personen, die lieber Filme schauen als Bücher lesen. Die meisten haben aber auch als Kinder schon vor der Glotze gehockt und wurden von ihren Eltern nicht zum Lesen angehalten.
Ich würde ihnen kein Buch empfehlen, aber Spaß macht es, gleiche Bücher und Filme zu vergleichen. Und manchmal sagt ein Freund dann “Da lese ich doch mal das Buch. Das ist ja viel interessanter.” ( Ich habe aber noch nie gesagt, dass ich lieber den Film sehen möchte :smile:)


#26

Weniglesern oder Nichtlesern würde ich nur Bücher empfehlen, von denen ich der Meinung bin, dass sie absolut unterhaltsam und gut sind. Ich würde eher Jugendbücher mit einem relativ einfachen, wenig verschachtelten Schreibstil wählen, damit sie nicht gleich abgeschreckt sind und nicht so etwas wie “Krieg und Frieden”. Empfehlen würde ich (je nach Interessen) zum Beispiel “Das Schicksal ist ein mieser Verräter” oder “Die Tribute von Panem”. Beide Bücher sind absolut super geschrieben und sehr interessant zu lesen.

Ich bin ehrlich: Auch den Weniglesern unter meinen Freunden empfehle ich immer wieder ungefragt Bücher. Nicht aufdringlich natürlich, aber warum nicht? Mit Freunden und Familienmitglieder spricht man doch häufig über Dinge, die einen beschäftigen, zum Nachdenken bringen und begeistern. Warum also nicht auch über gute Bücher? Ich bin auch froh, wenn ich Tipps bekomme, egal ob es um Filme, Bücher, Spiele oder Restaurants geht, denn so bin ich schon manches Mal auf eine Perle gestoßen, die ich alleine niemals entdeckt hätte. Ob die Empfehlung angenommen wird, darf dann natürlich jeder selbst entscheiden. :slight_smile:


#27

Ich habe erst kürzlich einer Freundin, die wenig liest, “Dem Horizont so nah” von Jessica Koch für den Urlaub empfohlen! :blush:


#28

Ich empfehle immer gerne Anthologien eines oder verschiedener Autoren: eine Story ist dann gleich auf wenige Minuten bis zu einer Stunde gelesen, man kann nach Lust und Laune herumblättern und wenn man entdeckt, dass es einem Spaß macht zu lesen, kann man sich (vielleicht von einem der Autoren, die einem gefallen haben) an was längeres herantrauen.

Meinen Beiden Brüdern, die Lesemuffel sind, empfahl ich Ephraim Kishon. Zumindest einer der Beiden hat dann eine Zeit lang mehrere davon gelesen.