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Dein ist das Reich

Hallo Zusammen, das Buch Dein ist das Reich von Katharina Kröger habe ich kürzlich fertig gelesen. Sehr gern würde ich mich mit anderen Leser/innen hier im Forum über das Buch austauschen.
Die Erzählung ist mir so im Gedächtnis geblieben, weil sie einen ganz ungewöhnlichen Schreibstil hat und ein bzw. mehrere ungewöhnliche Themen aufgegreift. Und es ist ein nicht so leicht lesbares Buch. Gibt es auch bei anderen den Wunsch nach Austausch oder Klärung von offenen Punkten?

@pitty318
Ich habe das Buch gelesen, mir hat es sehr gut gefallen. Wenn du magst, können wir uns gerne darüber austauschen:)

@buecherhexle
Oh, das mag ich wirklich sehr gern. Ich weiß nur nicht, ob wir das hier so machen können, weil wir doch dann auch inhaltliche Sachen verraten. Was meinst Du? Geht das wegen spoilern?

Ich war sehr erstaunt über manche negativen Kritiken, die Du vielleicht auch gelesen hast. Es würde mich sehr interessieren, was es ist, dass Dich an diesem Buch so besonders berührt hat. Der Schreibstil hat mir ganz besonders gut gefallen, ich habe ihn als poetische Lakonie bezeichnet und fand ihn inspiriert durch die Erzählweise der Großmutter, die die Autorin beschreibt.
Ich bin gespannt auf Deine Gedankenwege. Liebe Grüße Kathi

Hey, vorablesen hat doch eine Funktion, bei der man den Inhalt hinter einem Verweis verstecken kann.

Spoiler

Also keine Spoilergefahr! :slightly_smiling_face:

Es ist für mich ein Roman, der hautnah durch die Erzählungen viel von der damaligen Zeit, in der die Personen gelebt haben, preisgibt. Obwohl nicht explizit auf Deutsche Geschichte oder Kulturgeschichte eigegangen wird, wird viel davon deutlich.
Beispielsweise die Frauen, die Ende des 19.Jhds. / Beginn des 20. Jhds. sehr selbstbewusst waren, auch etwas erreichen wollten, studieren wollten.
Die hohe Arbeitslosigkeit (teilweise bedingt durch die aufgekommenen Manufakturen) in der Zeit, die erwachsene Kinder eine Tätigkeit außerhalb des eigenen Dorfes, der Stadt, des Landes suchen ließ.

Bei dem Schreibstil finde ich sehr interessant, dass so viel Infos verpackt werden konnten. Es ist ja relativ viel passiert. Für mich wäre es sehr störend gewesen, wenn es eine sprachlich glattgebügelte und leicht lesbare Familienbiografie gewesen wäre. Die ganzen Ecken und Kanten der Mission im Kolonialland werden so auch sprachlich transportiert. Ich habe mir, seit ich Lady Churchill und Dein ist das Reich gelesen habe, viel Gedanken gemacht über den Zusammenhang zwischen Sprache und Inhalt eines Romans.

Danke! Dafür muss ich noch einmal den Rotbot-Kurs machen. :scream::sunglasses:

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:joy: Ouh.

Also der schnellere Weg ist, auf die 3 Striche zu gehen und dann ganz rechts, auf das Rad, dann wählst du Details ausblenden und schon kann es losgehen. :slightly_smiling_face:Lg

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