in diesem Thread könnt ihr eure Vorschläge für das Buchzitat des Monats im Juni teilen.
Ihr entscheidet, welches Zitat gewinnt. Liket einfach das Zitat, das euch am besten gefällt.
Damit ein Zitat zum Buchzitat des Monats gekürt werden kann, muss es aus einem Vorablesen -Buch stammen. (Zitate aus anderen Büchern könnt ihr natürlich trotzdem gern teilen.)
Für das Einreichen des Gewinnerzitats gibt es 500 Punkte .
Das Gewinnerzitat geben wir Anfang Juli in diesem Thread bekannt.
Mir gefällt aus “Die Mitternachtsreise” von Matt Haig ganz besonders gut ein Zitat, das darin vorkommt.
“Es ist wie in dem Zitat von Kierkegaard: ‘Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden.’ Und dieser Zug bietet dir eine Lösung, nämlich, das Leben vorwärts von Neuem zu leben.”
Bereits die Widmung aus die “Tage am Fluss” spricht mir ganz persönlich aus dem Herzen.
“Für die, die trotz allem, was tagtäglich geschieht auf unserem blauen Planeten, nicht aufgeben, nicht abstumpfen, nicht verbittern, nicht gleichgültig werden, nicht die Augen verschließen, nicht die Hände in den Schoß legen, sich nicht auf die Aussichtslosigkeit berufen, auf die eigene Schwäche, die nicht zur Tagesordnung übergehen, sondern Tag für Tag, so gut es geht und auf ihre Art, dem Unrecht die Stirn bieten und das Leben umarmen.”
“Für gewöhnlich ist sie sich jedes Moments bewusst, bemerkt jedes Sandkorn, das durch das Stundenglas ihres Lebens gleitet. Doch heute Abend ist die Zeit außer Kraft gesetzt.”
„Aber wenn es nun Dinge gibt, die ich in der Vergangenheit falsch gemacht habe?“
Agnes‘ Miene wurde plötzlich weich. Sie lachte sanft. „Das, mein Lieber, bedeutet, dass du gelebt hast.“
Mein Vorschlag kommt aus dem Buch “Der Einsiedlersommer” von Anne Sverdrup-Thygeson S. 352 oben:
Alles schwindet dahin, dachte sie. Verschleißt, verwittert, löst sich auf. Gegenstände. Erinnerungen. Das Leben. Und alles, was wir tun können, ist, im Jetzt zu leben. Die uns zugestandene Zeit so zu nutzen, wie es uns am besten erscheint.”