Blumentöchter-Rating der 4 Bände

So nachdem ich nun mit dem 2.Band auch alle bisher erschienen Bände gelesen habe, wäre ich auf eure Favoriten gespannt. Ich habe mit dem 3.Band begonnen und war direkt gefesselt von der Vergangenheit Sri Lankas.
Achtung Spoiler!

  1. Nelkentochter
    Ich habe so extrem mitgefiebert, weil ich bisher nichts von der Geschichte Sri Lankas wusste und mich die Schilderung der Kultur zu fasziniert haben. Beide Zeitstränge fand ich unglaublich faszinierend, spannend und authentisch.
  2. Wildblütentochter
    Auch hier habe den Zeitstrang aus der Vergangenheit sehr geschätzt, insbesondere da er eben historisch stark geprägt war. Auch wenn es leider nur ein bedingtes Happy End gab. Ich finde Soley kann man auch in vielem gut nachvollziehen.
    3.Blumentöchter und Magnolientochter
    Ich will mit Absicht keinen 4.Platz vergeben, da ich alle Bücher der Reihe sehr gemocht habe. Hier war mir der Zeitstrahl in der Vergangenheit teilweise zu „privat“ und nicht von Weltgeschehen geprägt, auch wenn ich z.B. die Maorischilderungen oder die Mayastätten sehr spannend fand.
    Insgesamt finde ich, dass es der Autorin gut gelingt zu erklären, warum zu den Familienteilen kein Kontakt bestand ohne, dass eine Partei extrem unsympathisch wirkt (Gut von Steve in Magnolientochter vllt. abgesehen)…
    Ich freue mich wahnsinnig auf den 5.Band und hoffe dann auf die Erklärung, weshalb Rose nicht über die Artefakte gesprochen hat.

Ich habe auch alle Bände bisher mit viel Spannung und Freude verfolgt und freue mich auch schon auf den letzten Band, leider gibt es den erst im Sommer.

Welches ist dein Lieblingsband?

Ich finde es gar nicht so einfach, da eine Reihenfolge festzulegen. Generell finde ich die Vergangenheit meist spannender als die Gegenwart und die verschiedenen Orte sind natürlich toll: die Beschreibungen von Island, Neuseeland und Sri Lanka sind toll, die Geschichte der Maya im ersten Teil, …

Dass die Geschichten in der Gegenwart alle dem gleichen Konzept folgen (junge Frau sucht ihren Weg, reist in anderes Land um ihre Wurzeln zu finden, findet die Liebe) muss man mögen - es gibt da praktisch keine Überraschungen. Ich finde, dass die Romane sehr davon profitiert hätten, wenn nicht jede auf ihrer Reise auch noch den Mann ihrer Träume finden würde - von einem modernen feministischen Blick aus :wink: Aber es sind ja nunmal Liebesromane.

Die historischen Verknüpfungen fand ich auch spannend und stimme zu, dass das nicht bei allen gleich überzeugend gelungen ist. Ebenso die Begründungen für die Kontaktabbrüche… Aber als Autorin muss man sich auch erstmal 5 verschiedene Varianten des gleichen Themas überlegen. Dass da nicht alle der Knaller sind, finde ich verständlich :woman_shrugging:

Die gleichzeitig erscheinende Reihe um die verlorenen Töchter mag ich auch sehr gern. Ebenfalls verschiedene Orte, tolle Vergangenheitshandlungen und eine gemeinsame Rahmenhandlung. Hier sogar in 7 Teilen.

Bei beiden Serien will ich nun wissen, was es mit den ursprünglichen Frauen - also Mutter/Oma Rose bzw bei den „Töchtern“ der Leiterin des Frauenhauses - auf sich hat.

Die Geschichte der Maya fand ich auch sehr spannend. Natürlich ist der Aufbau ähnlich, aber trotzdem extrem gut gemacht und nicht langweilig. Einziger Nachteil ist, dass ich jetzt ein paar Reiseziele mehr habe, zu denen ich gerne reisen möchte… Deine feministische Sicht verstehe ich, finde es aber nicht mal so abwegig, weil man im „Urlaub“ ja entspannter ist, aber natürlich nicht ist es je nach Band realistischer oder weniger realistisch. Es ist ja aber Unterhaltungsliteratur.

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