Nr. 559: Rätselt ihr beim Krimilesen gerne mit oder lasst ihr euch lieber bis zum Schluss überraschen?

Liebe Vorableser:innen,

diese Frage ist für die Krimi-Fans unter euch! Rätselt ihr beim Krimilesen gerne mit und versucht den Fall selbst zu lösen, oder lasst ihr euch lieber bis zum Schluss überraschen?

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Ich rätsele immer mit. Verdächtige habe ich immer während des Lesens, aber meistens werden meine Vermutungen durch geschickte Wendungen wieder durcheinander gewirbelt. Aber es kommt auch durchaus vor, dass ich mit meiner Vermutung richtig liege. Dann rätsele ich auch über das Motiv, und dieses zu erraten ist dann die nächste Schwierigkeit. Zum Schluss denke ich dann oft: das hätte ich jetzt nicht gedacht. Also, ich lese nicht nur einen Krimi, sondern ich bin aktiv dabei.

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Rätseln kann man es nicht nennen. Ich achte darauf, welche Figur einen Wissensvorsprung hat oder einen Denkfehler macht und ob das zur Lösung führen könnte.

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Ich rätsel sehr gerne mit. Ich habe meistens schnell eine Ahnung. Mal stellt die sich als völlig falsch heraus ab und zu liege ich richtig. Ich mag es aber lieber wenn mich der Krimi bis zum Ende überrascht und die Auflösung erst am Ende kommt.

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Oft habe ich einen Verdacht wohin die „Reise“ geht. Aber meistens gibt es dann doch unvorhergesehene Wendungen, auf die ich so nicht gekommen wäre!

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Ich rätsel immer mit, davon lebt ein Krimi auch. Das passiert ganz automatisch.

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Ich rätsel auch immer gerne mit und mag überraschende Wendungen/Auflösungen. Deshalb lese ich keine Krimis, in denen von vornherein klar ist, wer der/die Täter/in ist. Z.B. konnte ich mit dem letzten Roman von Karin Slaughter “Dunkle Sühne” nichts anfangen.

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Ich rätsele immer mit - das lässt sich für mich bei Krimis gar nicht vermeiden und macht für meinen Geschmack auch mit den Reiz an dem Genre aus. Ich freue mich aber immer, wenn der Täter unvorhersehbar ist und ich nicht vorher alles schon durchschauen kann :face_with_hand_over_mouth:

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Ich rätsle sehr gerne mit - außer die Menge an Figuren macht es für mich nicht überschaubar genug bzw. wenn es zu viele Verdächtigte gibt, dann lehne ich mich lieber zurück und warte auf die Auflösung am Ende :wink:

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Ich rätsle gerne mit, erwarte mir aber dann eine schlüssige und logische Lösung.

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Ich rätsel auch gern mit, aber wenn ich schon 100 S. vor Ende weiß, wer es war, finde ich das blöd.

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Also das passiert irgendwie automatisch…Bei richtig guten Krimis ist man oft selbst mittendrin und fängt plötzlich an die Personen zu hinterfragen! Mit einem überraschenden Ausgang kann man aber mein Krimiherz richtig zum Schlagen bringen!

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Klar rätsle ich bei Krimis mit. Das passiert meistens ganz von alleine und gehört, meiner Meinung nach, auch dazu. Oft habe ich schon von Anfang an einen Verdacht, liege damit aber nicht immer richtig. Meistens kommen dann irgendwelche unvorhersehbaren Wendungen, die den Fall und meine Theorien noch einmal auf den Kopf stellen. So kommt es oft vor, dass mich der Schluss wirklich überrascht und der Täter dann doch jemand ist, auf den ich nie gekommen wäre.

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Ich rätsele mit und finde Krimis, bei denen kurz vor Ende plötzlich ganz neue Infos und Personen dazu kommen echt mies.

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Ich rätsel immer mit. Bin aber vor überraschenden Wendungen nicht gefeit. Wenn es schlüssig und nicht an den Haaren herbei gezogen ist :+1:.

Das sehe ich genauso,ich mag es auch nicht,wenn plötzlich ein Täter quasi aus dem Hut gezaubert wird.

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Ich rätsle grundsätzlich mit, bin aber enttäuscht, wenn ich es zu schnell und zu einfach vor Ende des Buches gelöst habe.

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Ähmmm weder noch.
Es gibt keine Auswahlmöglichkeit für „das Ende als erstes lesen“. Na ja, wenn nicht als allererstes dann aber sehr sehr früh. Treffe da auf das absolute Unverständnis meiner Familie.

Im Ernst? Das habe ich tatsächlich noch nie gehört - aber wenn es Dir so gefällt :slight_smile: Darf ich fragen, warum Du den Schluss gerne schon früher erfahren willst?

Ich rätsle immer mit, das macht für mich ja den besonderen Reiz eines Krimis aus. Wenn ich zu früh den richtigen Riecher habe, ärgere ich mich über das Buch, weil der Fall dann zu einfach war. Was ich nicht mag ist, wenn kurz vor Schluss der Ermittler mit Zusatzwissen um die Ecke kommt, das man als Leser nicht hat, oder wenn Fragen offen bleiben, Dinge unlogisch sind etc.

Tatsächlich finde ich aber auch Krimis spannend, bei denen der Täter von vornherein feststeht. “Der falsche Erbe” von Josephine Tey hat mich da letztes Jahr sehr begeistert.

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