Leseeindrücke


#21

In einem solchen Fall kannst du aber getrost das Team informieren. Sowas ist definitiv keine Rezi und vermutlich bemerken die solche Kleinigkeiten nicht, da sie die Rezis eben nicht alle lesen.


#22

So denke ich mir das eigentlich auch, denn was will ich mit einem Buch, was mir nicht gefällt & was ich dann nicht lese. Wenn die Rezi dann auch noch überfällig wird hat sich doch dann eh alles erledigt.

Kann es nicht eig. auch sein dass die “vermeintlichen” schwarzen Schafe dafür gute Rezis schreiben? Vielleicht fehlt ihnen ja nur für die LE die Lust & Laune?
:neutral_face:Ich glaube das Thema ist ein Fass ohne Boden (taucht ja auch ständig wieder auf). Unfair finden wir es wohl alle, wenn jemand schummelt aber zu wissen wer das tut oder zu vermuten ist eben doch Ansichtssache.

@hekja Ja, die meisten schaffen es wohl bis zur Verlosung & so einige gewinnen auch, aber das VT macht auch mal Stichproben & geht auch mal dem Verdacht eines Users nach. Ich denke, die meisten Bücher gehen wirklich an Buchliebhaber, die sie Genießen & auch mal zur Adoption frei geben. :wink:

Lg & einen schönen rest Abend noch… Ich stürze mich jetzt auf die LP(einer hibbel ich schon seit 7 Tagen entgegen)


#23

Wie ist das denn jetzt so schnell vom Leseeindruck zur Rezension abgedriftet? Das ist ja wieder ein eigenes Thema.
Wenn jemand wirklich die hypothetischen 400 LEs schreibt, dann immer anhakt nein ich will kein Buch und dann mit den Punkten nach über einem Jahr ein Wunschbuch einlöst, dann können wir gerne sagen: gönnen wir ihnen das Buch.

Aber: es ist ja nicht nur Zeitersparnis, solche kurzen, abwertenden LEs zu schreiben (plus nochmal Zeit zu sparen falls dafür auch die LP nicht gelesen wird), es beeinflusst die Sternewertungen (ja auch wenn die komisch berechnet werden) und es nimmt Plätze in der Verlosung weg - wird ja nicht jeder von denen alles genau lesen, ansehen und wissen, dass man den Haken entfernen muss.

Da sind also schon noch ein paar Aspekte, die sich da anreihen.


#24

Kürzest-Texte zu verifizierten Käufen von Kunden, die sonst keine oder kaum Bücher rezensieren, die du da gefunden hast, könnten an gekaufte Agentur-Rezensionen denken lassen oder an FB-Fanclubs der Autoren.

Neulich fand ich ein Buch mit 50 Ein–Satz-Rezensionen + verfizierter Kauf morgens am Erscheinungstag des Buches. Keine/r der Rezensenten wusste mehr über das Buch, als dass sie die Autorin ganz, ganz toll finden. Ich würde so einen Titel weder kaufen noch gern rezensieren - denn an anderer Stelle wundern wir uns, warum Rezensenten von amazon als parteiisch eingestuft und gesperrt werden. Würde amazon hier den gesamten Fan-Club finden und sperren, könnte man als ahnungsloser, echter Leser gleich mit gesperrt werden, weil ja offensichtlich manipuliert wurde. Gefälligkeits-Texte - nein danke.


#25

Von “sind diese Leseeindrücke nicht sonderbar” ist der Schritt zu sonderbaren Rezensionen nicht weit …


#26

Die Anzahl Sterne kann ja durchaus berechtigt sein, wenn einem die LP nicht gefallen hat. Zumal wenn es ein Buch war, das vom Thema her durchaus interessant gewesen wäre.
Wenn ich allerdings LE lese, aus denen für mich ganz klar hervorgeht, dass die LP überhaupt nicht gelesen wurde sondern sich nur über das Cover und die Buchbeschreibung ausgelassen wird, verbunden mit einem Zusatz alá “Nein danke - so ein Buch muss ich gar nicht lesen”, dann weiß ich wirklich auch nicht was das soll.
Könnte allerdings auch sein, dass das User sind die denken, sie müssten jede Woche zu allen Büchern LE schreiben. Ansonsten kann ich es mir nicht erklären.


#27

Ehrlich gesagt reissen mich teilweise die Rezensionen bei Amazon nicht vom Hocker. Die Qualität der Rezensionen dort finde ich oft im Vergleich zu Rezensionen in Bücherforen gelinde gesagt bescheiden. Ein, bis zwei Satz Rezensionen, sowie nichtssagende “Cover-schön, Geschichte spannend” Rezensionen sieht man dort öfter als in Bücherforen. Das jedenfalls mein Eindruck. Allerdings bin ich kein grosser Amazonkenner. Daher…wenn ich mich über ein Buch informieren möchte, schaue ich nie bei Amazon.


#28

ja das stimmt. Dort gibt es wirklich sehr viele kürzeste Rezensionen, die genau nichts aussagen. V.a. beim Kinderbüchern ist mir das schon häufig aufgefallen.


#29

LPs die mich nicht interessieren, lesen ich zwar nicht, aber es kommt wie in der Letzten Woche vor, das ich sie lese, sie mir aber nicht gefallen (1-2*). Dann klicke ich aber auch immer an, das ich nicht gewinnen will, denn da kommt ja der Punkt - bin ich so arm, das ich jede was gewinnen muss?
Außerdem schließe ich mich denen von “ich gebe mir mit meinen Rezis Mühe” an und muss sagen, wenn ich lesen, das jemand jede Woche so viele Punkte hat, das er sich ein Buch aussuchen kann, dann bin ich sprachlos, denn ich bin seid (gerade mal) einem Jahr dabei und habe noch nicht so viele Punkte, weil ich nicht meine Rezi auf 10 Plattformen poste.
Das hier ist für mich kein Sport - es ist eine Leidenschaft.


#30

Das ist ja Deine Entscheidung.

Ich kenne niemanden, der tatsächlich JEDE WOCHE ein Buch mit Punkten einlösen kann.

Aber ich habe viele Punkte und sammle weiter fleißig Punkte, da ich nicht nur die gewonnenen Bücher rezensiere, sondern auch Bücher ertausche und kaufe.

Muss ich mich jetzt schämen, weil ich jedes Buch, das ich lese, rezensiere und auf zehn Seiten verlinke? Warum? Wieso soll das ein “Sport” sein? Ich schreibe schon sehr viele Jahre Rezensionen - schon bevor ich vorablesen für mich entdeckt hatte. Das ist für mich ein Hobby, eine Leidenschaft.

Es ist nicht nett, anderen Böses zu unterstellen, nur weil sie andere Interessen haben, als man selbst.


#31

Dabei musst du aber bedenken, dass man auch Punkte bekommen kann ohne auf 10 Plattformen zu posten. Ich lese zum Beispiel ungefähr zwischen 12 und 18 Bücher pro Monat. Oft sind vorablesen Titel dabei, die ich nicht hier gewonnen habe. Im Juli zb waren das 6 Bücher (digitale Biblio, Tauschgruppe , Kauf und netGalley sei Dank). Dazu kamen 2 gewonnene Bücher von hier. Wenn ich nun von jedem Buch(was ich auch tue, da ich von jedem gelesenen Buch eine Rezension schreibe) hier reinstelle, bekomme ich dafür schon 800 Punkte. streue ich die Rezension nur schon in einem Forum und 2 Verkaufsstellen, habe ich die Punkte für ein Wunschbuch fast zusammen…man muss nicht unbedingt in x Shops rezensieren…es gibt einfach Leute, die sind Vielleser und lesen und rezensieren dann entsprechend mehr. Und ja, genau darum sehe ich das Lesen als Leidenschaft an und nicht als Sport!
Du musst ja nirgendwo rezensieren, zwingt dich ja keiner dazu…doch dann solltest du auch nicht andere, die das tun ,verurteilen.


#32

Ich unterstelle dir (persönlich) nichts Böses.
Ich mag deine Rezensionen, denn die hab ich auch schon gelesen (hier).
Ich habe nur das weiter getrieben, was angemerkt wurde, das es Leser/User gibt, die innerhalb von 10 Minuten LPs für alle Bücher der Woche “abliefern”, mit minimalem Text und/oder auch minimalen Sternen.
Was hierbei nicht berücksichtigt ist, ist vielleicht die Tatsache, das ein Gewinn gar nicht gewünscht ist.

Ich gönne und wünsche dir alle deine Wunschbücher von Herzen (für die du Punkte gibt).
Der “Sport” es auf vielen Plattformen zu verbreiten, ist meine Formulierung dazu. Ich muss gestehen, dafür bin ich vielleicht zu analog. Ich kenne gar nicht so viele Plattformen.


#33

Ich verstehe, ehrlich gesagt, nicht ganz , wie die Streuung der Rezensionen mit dem Lesen der LP und dem Einstellen von mehreren LE zu tun hat? Magst du mir das bitte erklären?


#34

Ich will niemanden verurteilen, dass habe ich eben auch schon Wortschaetzchen geantwortet.
Natürlich ist es eine Leidenschaft. Ich glaube nicht, das hier jemand ist, der nicht leidenschaftlich gerne liest. Ich bewundere Menschen, die solch einen Haufen Bücher im Monat schaffen (wahrscheinlich ist ein Haufen Bücher jetzt wieder die falsche Wortwahl). Ich erfreue mich an meinen 1-2 LPs jede Woche und vielleicht einmal im Monat ein Buch. Und wenn ich die 4000 Pkt. hab schmeiß ich eine Runde :slight_smile:


#35

Nee…einen Haufen Bücher triffts schon.:wink:.Ich wollte damit nur sagen, dass sich Leute auch mal ein Buch kaufen …oder leihen…oder tauschen…und die Rezension hier einstellen. Und dann eher eine Runde schmeissen als andere. Tatsächlich werde ich oft hier auf Bücher aufmerksam und die organisiere ich mir dann.


#36

Es war das überspitzte (und auch negative) weitertreiben von der Aussage, das es hier User gibt, die grottige LEs abliefern (nur mit der Intension was zu gewinnen) um dann eine ebenso minimale Rezis zu schreiben und sie auf alle Plattformen zu posten, die sie per Google-suche finden. Dies mit der Absicht, Punkte zu scheffeln um sich ein Buch zu Wünschen.

So, jetzt habe ich es noch überspitzer geschrieben (mehr geht nicht).
Ich möchte weder dich noch Wortschaetzchen, noch eure Leseleistung angreifen, herabsetzten oder ähnliches.
Ich frage mich, ob diese User auch eine Leidenschaft für Bücher haben, so wie ihr.


#37

vielleicht keine Leseleidenschaft aber vielleicht eine Sammelleidenschaft


#38

Ich denke, ich verstehe, was du meinst. Auch ich bin schon seit ewigen Zeiten hier, ohne jemals auch nur annähernd die 4000 Punkte zu schaffen (die es ja noch gar nicht so lange gibt). Aber für mich ist das auch nicht so wichtig, was keine Verurteilung Anderer sein soll – jeder so, wie er mag. Ich bewerbe mich z.B. nur noch sehr selten um ein Vorabbuch, da ich es anfangs zu sehr übertrieben hatte, so dass ich letztendlich keine Zeit mehr für Klassiker oder ältere Bücher, die ich immer schon einmal lesen wollte, hatte. Auch ich staune immer über die Unmengen von Büchern, die einige Leser verschlingen. Das führe ich dann immer ins Feld, wenn Freunde über mich sagen, dass ich viele Bücher lesen würde. Ha, da bin ich ja ein Waisenknabe.

Wer viel liest und viel verlinkt, soll auch mit einem Wunschbuch belohnt werden. Vielleicht, in ein paar Jahren, habe ich dann auch meine Punkte voll. :blush:


#39

Ich gehöre auch zu den Menschen, die tatsächlich zu jedem Buch einen Leseeindruck schreiben. Einfach aus dem Grund, dass ich mich nicht mehr so stark auf meine liebsten Genres versteifen will, sondern auch die Chance haben will, Neues zu entdecken. Mir ist es schon einige Male passiert, dass ein Buch auf einmal sehr attraktiv für mich wurde, nachdem ich die Leseprobe gelesen hatte. Und das obwohl ich von meinem Bauchgefühl her gesagt hätte, dass das einfach nichts für mich ist.

So kommt es natürlich auch dazu, dass ich in Leseeindrücken einen, zwei oder nur drei Sterne vergebe, dann aber natürlich den Ich-will-gewinnen-Haken entferne. Und an sich ist das doch auch (mit) der Sinn an Vorablesen, dass die Verlage ein offenes Feedback bekommen. Wenn nur diejenigen schreiben, die vier bis fünf Sterne vergeben, geht dieser Effekt doch verloren.

Und die Zeichenmindestgrenze, die ist ja hier vorgegeben. Wenn nicht gewünscht wäre, dass man so kurze und knappe Eindrücke schreiben kann, dann müsste man die eben erhöhen. Das, was man schreibt, ist natürlich wieder eine ganz andere Sache. Da finde ich ein “Das Buch ist einfach nichts für mich” auch vollkommen legitim, sofern man das begründet. (Und das nicht nur mit: Ich mag eben keine Krimis.)


#40

Kann dir da nur zustimmen, geht mir genau so.