Forum

Identisch oder Zufall


#1

Hier sind zwei verdammt identische Rezensionen.
https://www.vorablesen.de/buecher/find-mich-da-wo-liebe-ist/leseeindruecke/romantisch-9e77c52a-641e-44e3-afa6-0993b4a6c0d7
Und diese hier

https://www.vorablesen.de/buecher/find-mich-da-wo-liebe-ist/leseeindruecke/wundervoll-6c4225f4-8be9-4291-b270-0dfc3b02f491


#2

:thinking: Hoppla, die sind sich aber sehr ähnlich.


#3

Sehr identisch, aber auch sehr kurz, würde ich sagen…


#4

Das sind zwei LeseeindrĂĽcke, keine Rezensionen.


#5

Da hat sich jemand mit seinem Leseeindruck bei jemand anders bedient. Vielleicht sollten wir mal die Rezensionen betreffender Person ĂĽberprĂĽfen. ^^


#6

Nehme an, das @vorablesen Team liest hier mit und wird reagieren. Denn da wurde eindeutig abgekupfert. Wer bei wem sieht man ja bei der Zeitangabe der Einstellung…


#7

Ich tue mir das Lesen der Leseeindrücke gar nicht mehr an. Da wird häufig ziemlich dreist geschafft. Ich hab manchmal das Gefühl, dass man sich die Leseprobe spart. Find ich schade.


#8

Also ein Zufall kann das eigentlich nicht sein.


#9

Oder es wird der Klapptext wiedergegeben.

Ja, ich lese die LEs auch nur noch selten.
Die Hälfte schreibt ja auch noch hin “ich möchte gerne dieses tolle Buch gewinnen” -> macht 44 Zeichen, muss ich mir noch 157 Zeichen aus den Fingern saugen (!?!) und das man es gerne haben möchte, bekräftigt man meiner ansicht nach bereits mit der LE.

Ich biete da noch Standardsätze:

  • Das Cover hat mich sofort angesprochen (38 Zeichen)
  • Der Titel hat mich angesprochen (31 Zeichen)
  • Der Schreibstil ist flieĂźend und gefällt mir sehr gut (53 Zeichen)
  • Ich bin gut in die Geschichte hineingekommen und möchte gerne wissen, wie es weiter geht (89 Zeichen)

Ehrlich - jeder so wie er mag


#10

Ich schreibe auch oft, dass ich gern wissen möchte, wie es weiter geht. Allerdings nicht, um Zeichen zu schinden, sondern weil es eben tatsächlich so ist. Andernfalls würde ich ja auch das Buch gar nicht gewinnen wollen.

FĂĽr mich muss ein Leseeindruck keine literarische Abhandlung sein, sondern lediglich zeigen, dass ich Interesse an dem Buch habe und die Leseprobe gelesen habe, also natĂĽrlich individuell auf das jeweilige Buch bezogen sein.
Den Rest hebe ich mir dann fĂĽr die Rezension auf.


#11

Warum lest Ihr überhaupt die LE anderer? Das Team lost aus, guckt sicher auch (stichprobenartig) rein, aber was wirklich zählt, sind doch die Rezensionen, oder?

Wenn also jemand einen örksigen LE schreibt, heißt das doch noch lange nicht, dass auch die Rezensionen nix taugen.


#12

Ganz genau, ich habe auch nicht prinzipiell etwas gegen diese Standardsätze, aber sie müssen auf die jeweilige Leseprobe bezogen werden und nicht einen Universal-Leseeindruck darstellen.


#13

Du hast den entscheidenden Satz geschrieben “ich die Leseprobe gelesen habe”.
Bei einigen LEs hat man nicht das Gefühl, denn es stehen die universellen Standardsätze drunter (solche wie ich angab) und der Klapptext wird wiederholt.

Keiner soll literarische Abhandlungen schreiben und ja, es gibt Tage / Wochen, da hat man vielleicht auch keinen Nerv drauf 45 Seiten Leseprobe zu lesen und sagt nach 10 Seiten, passt, ist ok.

Ich bin jetzt nicht nett und das ist auch nicht wirklich ernst gemeint, aber rate, zu welchem Buch diese LEs gehört :slight_smile:

“Das Buch hört sich sehr toll und interessant an. Momentan finde ich einfach keinen passenden Lesestoff und daher würde ich mich sehr über dieses Buch freuen, denn es entspricht meinen Vorstellungen. Danke”

“Bereits die ersten Zeilen beziehungsweise Seiten dieses Buches versprechen viel Herz. Ich denke es wird eines von denen sein, bei denen man mitfühlt - weint, aber auch lacht. Es hat großes Potenzial für etwas, das in Erinnerung bleibt.”

"Die Geschichte ist sehr einfĂĽhlsam geschrieben. Die Hauptcharaktere sind interessant und man kann sich gut in sie hinein versetzen. Das Cover ist sehr lieb gestaltet und ein kleiner Blickfang. Der Schreibstil wirkt konstant gut. "

“Ich denke, dass dieses Buch sehr gefühlsbetont werden wird und das gefällt mir. Ein Buch muss man fühlen und das war hier allein bei den ersten Seiten dieser Leseprobe schon der Fall. Ich würde es lesen.!”


#14

Jaaa, ich weiĂź was du meinst. :wink:
Ich hab auch schon User gesehen, die haben fĂĽr alle BĂĽcher im Lostopf den selben nichtssagenden Leseeindruck abgegeben. :roll_eyes:

Ich hab nur auch schon gedacht, dass ich da manchmal etwas unkreativ bin und schon wieder “ich würde gerne wissen wie es weiter geht” geschrieben habe. :see_no_evil:
Aber ich versuche es immer individuell zu halten und schreibe auch mal mehr als die angegebenen Zeichen, wenn es so raus sprudelt.


#15

Zum Beispiel ungewollt, weil sie auch als Rezensionen bei amazon hochgeladen werden und ich mich frage: huch, weiter als 20 Seiten hat der/die Verfasser/in nicht gelesen?


#16

Für das Sprudeln bin ich auf jeden Fall … :heavy_heart_exclamation:


#17

Ja, mal geht ein Leseeindruck oder eine Rezi flotter von Hand und mal denke ich “komm, noch zwei Sätze, es hat dir doch gefallen”.


#18

Mir fiel der Leseeindruck zu “Dschungel” super leicht, weil mir die Lese- und Hörprobe so gut gefallen hatten. Aber dann … hat mich das Hörbuch am Ende doch bitter enttäuscht.

Ein toller Leseeindruck hat weder etwas mit der Rezension, noch mit der am Ende zu erwartenden Bewertung zu tun.

Wer ein Buch gewinnt, muss es auch rezensieren. Ist also völlig egal, welche Qualität der Leseeindruck hatte. Die Rezension zählt.


#19

Das stimmt schon, aber wer schon beim relativ einfach und kurz zu erstellenden Leseeindruck abschreibt, dem traue ich keine vernĂĽnftige Rezension zu. :wink: Ich glaube auch irgendwie nicht, dass das Team bei einer Stichprobe merken wĂĽrde, das hier abgeschrieben wurde, denn da mĂĽsste das Pendant auch gezogen und ĂĽberprĂĽft werden.

Im Prinzip kann es den Usern ja egal sein, aber es ist einfach schade, dass wegen so einer Abschreiberei vielleicht jemand anderes, der sich das Buch ganz dolle wĂĽnscht und sich MĂĽhe mit dem LE gegeben hat, nicht gewinnt.


#20

Hmm, bist du nicht manchmal neugierig, wie fĂĽr andere der erste Eindruck war?
Mir geht es zwar oft nur bei Büchern so, die ich selbst lange erwartet habe und die LP dann nur mittelmäßig fand, aber auch wenn ich ein Buch mit seinen kurzen Anfangsseiten als “echt super” empfand, bin ich doch manchmal recht neugierig ob es anderen auch so ging und viel mehr noch, was für andere Gründe sind, warum sie diesen Anfang uninteressant oder furchtbar fanden.

:thinking: Nach Verbindungen such ich selbst da nicht, aber ich glaube auch nicht, dass das jetzt die/der TE getan hat. Wenn etwas fast 1 zu 1 ist, fällt es eben auf.
Ob nun Zufall, Doppelacc. oder Kopie weiĂź natĂĽrlich keiner, sich darĂĽber jedoch zu wundern ist doch menschlich.