Diskussion: E-Books als Leseexemplare


#161

Echt? Ich bin nämlich gerade am Überlegen, ob ich meinen Account dort nicht löschen soll…
Ah, aber noch zum Thema… ich lese im Moment nur Print… zu Weihnachten wünsch ich mir aber einen Tolino :wink:


#162

Wieso suche ich nach der Nadel im Heuhaufen? Ich informiere mich ja vor dem “Kauf” über das angebotene Gratisebook Einerseits über den Klappentext und andererseits anhand der Rezensionen - falls es noch keine gibt, dann anhand von Rezensionen anderer Bücher des Autors. Also weiß ich ja da schon, worauf ich mich einlasse, denn wenn haufenweise 1 Sterne oder so vergeben werden, bzw. mir der Klappentext nicht zusagt, dann hole ich mir das Buch gar nicht.
Und - das ist klar, dass das nicht jeder macht - ich bin bei Büchergruppen in facebook unterwegs, wo auch immer wieder ebook-Tipps veröffentlicht werden, und wo man genug Informationen erhält, ob ein ebook gefallen hat. Natürlich kann ich dann immer noch eins erwischen, das mir nicht gefällt, aber wenn ich mich vorab darüber informiere, ist die Chance dafür schon mal geringer.
Ich sehe das also im Gegensatz zu dir nicht als Experiment - denn die Zeit hab ich auch nicht :wink: Wenn ich ebooks bei Thalia um den gleichen Preis erhalte, hole ich sie mir genauso dort und nicht bei amazon. Fakt ist aber, dass gerade Jungautoren eher bei amazon erstveröffentlichen, denen ich auch gerne eine Chance gebe, und bei denen ich sehr wohl auch eben wirklich gute Bücher günstig/gratis bekommen habe.


#163

Ich bezog mich auf die Gratis-eBooks bei Amazon, die von den “Autoren” angeboten werden. Da hat es nie Rezensionen und bis die rezensiert werden, ist die Gratis-Aktion vorbei.

Darunter sind nun mal extrem selten Perlen und da hilft auch die Leseprobe nix.


#164

Wie funktioniert denn dieses Jahres Bonus Programm?


#165

Ich habe mich damals bei Thalia online angemeldet. Sobald man die Kundenkarte hat und sie beim Einkaufen verwendet, werden die Einkäufe für das gesamte Jahr zusammengerechnet - das kann man online auch sehr gut unter “mein Konto” einsehen. Und zwar gilt das für online-Käufe als auch die in den Filialen. Etwa im Februar des Folgejahres bekommt man dann einen Gutschein, der jeweils von der Höhe der getätigten Einkäufe abhängt - wie hier die Staffelung ist, weiß ich aber leider nicht. Der Gutschein ist dann im laufenden Jahr gültig. Ich spreche hier jetzt von Thalia Österreich, aber ich denke, das gilt genauso in Deutschland. Ich kaufe im Jahr zumindest ab 300,- bei Thalia (hat man schneller beisammen, als man denkt!) Und der Gutschein hat sich ab ca. 15,- aufwärts bewegt - vor allem gilt der dann auch für ebooks und Bücher, was ja leider bei den Gutscheinen oder Rabattaktionen, die im Laufe des Jahres immer veranstaltet werden, aufgrund der Buchpreisbindung ja leider nicht gilt.


#166

ich danke dir sehr herzlich für die Informationen!


#167

Eigentlich verstößt auch das gegen das Buchpreisbindungsgesetz.
Vielleicht ist es in Österreich anders, aber dieser Rabatt ist hier nicht erlaubt.

Deshalb bekommt man auch keine Paybackpunkte o.ä. auf Buchkäufe bei Thalia, nur für Geschenkartikel usw.


#168

Ganz ehrlich: Mir ist es egal :wink: Thalia ist ein Riesenkonzern, ich gehe davon aus, dass die wissen, was sie tun - und falls sie draufkommen, dass Gutscheine nicht mehr für Bücher/ebooks verwendet werden dürfen, dann kann ich es eh nicht ändern. Solange es sie gibt und ich es darf, werde ich sie auch nutzen.
Abgesehen davon dürfte alles seine Richtigkeit haben, denn wenn ich eine Werbeemail bekomme in der Art “erhalte bei einem Einkauf ab € 60,- einen Gutschein über € 15,-” dann steht in dem Gutschein drin, dass ich den dann nicht auf ebooks und Bücher anwenden darf und auch diese auch zur Erreichung der € 60,- nicht angerechnet werden. Der Gutschein über den Jahresumsatz (eigentlich ist es eine Geschenkkarte per email, habe ich mich vielleicht nicht klar ausgedrückt) steht das nicht und ich kann es auch einlösen.


#169

Mir ging es doch nur darum, dass möglicherweise in Österreich das geht, aber in Deutschland eben nicht aus o.g. Gründen.


#170

Ich weiß schon, was du meinst :slight_smile: Ich denke schon, dass die Buchpreisbindung auch in Österreich gilt, weil bei “normalen” Gutscheinen dabeisteht, dass sie nicht für Bücher verwendet werden dürfen. Aber vielleicht eben nicht auf Geschenkkarten, sondern nur Gutscheine - wer weiß, vielleicht ist das vor dem Gesetz ein Unterschied, keine Ahnung.


#171

Hört sich erstmal gut an. Aber wenn man dann mal nachrechnet, dann kosten 6 Reader ja schon 600 €. Nur dafür, dass ich zeitgleich ein Buch auf 6 Readern lesen kann. Ohne eine einzige Lizenz zu besitzen. Für 600 € bekomme ich ziemlich viele Bücher gekauft. Und wenn das Regal abbrennt, bekomme ich sie sogar von der Versicherung ersetzt :wink:
Wenn ich ein TB kaufe das 10 € kostet und es nacheinander die 6 Personen lesen, dann liegt die Investition bei ca. 1,66 € pro Person - und wenn ich das Buch hinterher noch gegen ein weiteres vertausche oder für 2 € verkaufe, dann wird es noch günstiger.
Der kaum spürbare Preisunterschied zwischen EBook und Print ist lachhaft! Den hole ich alleine beim Verkauf des gelesenen Prints locker wieder rein. Und die kostenlosen Ebooks möchte ich glaube ich gar nicht lesen.
Ich kann ja verstehen, dass manche gerne das Geld für Reader und Lizenzen ausgeben, weil sie die Vorteile des beleuchteten Lesens genießen möchten. Schließlich leben die Verlage von solchen Käufern. Aber einen berechenbaren Vorteil bringt es genauso wenig wie das 2. oder 3.-Handy mit Vertrag. Allenfalls gefühlte Vorteile. Und wenn so ein Teil u. U. je nach Intensität der Nutzung 2-3 Jahre hält, dann wird es ja erst richtig teuer.
Aber trotz allem: Jeder kann sein Geld schließlich ausgeben wofür er will. Ich kaufe lieber Bücher dafür :innocent:

@wortschaetzchen
So viel Zeit hier und immer noch nicht das entsprechende Zitat meiner Aggression, die deine Reaktion erforderte? Ich spiele nochmal Murmeltier: [quote=“cracklinrosie, post:89, topic:1396”]
Wenn du im Ton daneben greifst, dann war es immer nur eine Reaktion auf irgendeinen imaginären Angriff.[/quote]
Wir hatten das tatsächlich schon oft genug und jedes Mal greifst du in die gleiche Kiste und tust hinterher so, als hättest du dich verteidigen müssen. Das wissen auch wir beide und nicht nur wir.


#172

Ich muss dazu sagen, dass ich praktisch nie ein Ebook kaufe, sondern alle in der Onleihe ausleihe. Ich kann auch Bücher in der Biblio ausleihen,klar.Doch da ich sehr unkonventionelle Arbeitszeiten habe,schaffe ich das praktisch nie dorthin, weil sie Öffnungszeiten haben,die mit meinem Lebensrhythmus nicht übereinstimmen. Onleihe geht immer…ob morgens um halb 6 oder nachts um 11. Hier überwiegen die Vorteile für mich (!). Dadurch ist es mir eigentlich so ziemlich egal was für ein Preisunterschied Ebooks und Bücher haben. Und mein Reader hat sich so schon x fach “ausgezahlt”…da ich dadurch weniger Prints kaufen muss.


#173

@cracklinrosie

Bei mir ist es wie gesagt so (hatte ich in einem früheren Beitrag mal erwähnt), dass ich den Reader zu über 90% dafür nutze, Bücher aus der Onleihe auszuleihen.

Ich hab das Gerät jetzt seit ~2,5 Jahren, Anschaffungspreis 175 €, Jahresbeitrag für die Onleihe in dem Zeitraum 25 Euro, damit also Gesamtkosten 200 Euro in etwa 30 Monaten.

Nach “Befragung” meiner Leselisten aus dem selben Zeitraum, habe ich, seit ich den Reader angeschafft habe, 82 Bücher aus der Onleihe gelesen. Wenn man jetzt mal vom Taschenbuchpreis ausgeht (der sicher zu niedrig angesetzt ist, weil einige der Ebooks sicher ganz neu waren zum Ausleihzeitpunkt und alternativ nur als HC zu haben waren), hätte ich also über 800 Euro für die entsprechenden Bücher ausgegeben (für die ich keinen Platz im Regal hätte, und die ich nicht weiterverkauft hätte).

Darum meinte ich eben in dem alten Beitrag, dass der Reader sich in meinem Fall schon mehrfach ausbezahlt hat. Selbst wenn er jetzt kaputtginge und ich einen neuen anschaffen müsste, hätte ich die Neuanschaffung sicher nach spätestens einem Jahr wieder “raus”, und müsste nicht noch mehr Bücher in den Bücherschrank entsorgen oder weiterverschenken als so schon :wink:


#174

Mit allen hier kann ich ganz normal diskutieren, auch kontrovers. Nur bei Dir kommt immer DAS. Deshalb wirst Du von mir dazu nichts mehr lesen, wieso auch, ist doch eh immer das selbe.

Nur zu Deiner anderen Bemerkung wegen Regal und Versicherung zahlt. Nein, die Versicherung zahlt eben nicht die ganzen Bücher. Deren Wert gehört nicht in die Hausrat- oder Brandversicherung und noch dazu verliert ein Buch ja im Grunde schon beim Kauf den Wert. Jeder, der einen Brand hatte, sagt Dir, dass Du noch so gut versichert sein kannst, Du hast am Ende einen Berg Schulden und noch immer nicht alles ersetzt.


#175

Wow - bei einer solchen Lesemenge und über Onleihe statt Kauf rechnet es sich natürlich. Bin überfragt, was die Print-Ausleihe in der jeweiligen ortsansässigen Bibliothek gekostet hätte. Das ist ein großer Vorteil bei EBooks, dass völlig egal ist, wo man wohnt. Das stimmt unumwunden!
Leihen ist natürlich immer günstiger als kaufen - egal ob Print oder EBook. Aber da ist es eindeutig von Vorteil weil man orts- und zeitunabhängig leihen kann.

@wortschaetzchen
Dachte ich es mir fast schon. Wo es nichts zu zitieren gibt, da kann man eben auch nichts zitieren, aber viel drumrum reden, um das Bild aufrecht zu halten.

So so… Ich weiß schon: Die Anderen sind immer die bösen Leute! :innocent:
…und ein wenig Verdrängung gehört auch dazu :wink:

[quote=“wortschaetzchen, post:174, topic:1396”]
die Versicherung zahlt eben nicht die ganzen Bücher. Deren Wert gehört nicht in die Hausrat- oder Brandversicherung…[/quote]
Wenn Bücher nicht in die Hausratversicherung gehören, wohin denn dann? Oder sind Bücher deiner Meinung nach unversicherbar? Davon abgesehen ist egal, ob Bücher (genau wie übrigens jedes Kleidungsstück) schon nach dem Kauf Wert verloren haben. Eine Hausratversicherung ist i. d. R. eine Neuwertversicherung.
Wer nach einem Brand auf einem Berg Schulden sitzenbleibt, der hat dann eindeutig zu geringe Werte versichert. Aber das liegt ja schließlich im Ermessen des Versicherungsnehmers. Wie hieß es früher in der Werbung immer so treffend: unterversichert??? :fearful:

Aber jetzt weichen wir komplett vom Thema ab.


#176

Hach ja, wenn so viele neue Beiträge da sind, weiß man schon, wer sich wieder totargumentiert.

Ich persönlich möchte keine ebooks gewinnen.
Warum ich hier keine ebooks gewinnen mag: Sie sind meist grottig und dazu auch - oder und - nicht mein Genre. Treffen also gar nicht meinen Geschmack. Daher halte ich von ebooks auf Vorablesen so rein gar nichts. Da fühle ich mich immer wie ein Versuchskaninchen.
Ich habe den Reader eigentlich nur für die onleihe. Ansonsten bin ich gegen Ebooks, da sie eben unflexibel sind. Die Gründe wurden zahlreich genannt.

Ich breche ebooks auch oft ab, weil sie mir weniger wert sind als Prints. Das ist subjektiv gefühlt und hat auch damit zu tun, dass ich sie t nur leihe. Da ist ein Abbrechen eh schneller erledigt.
Entdecke ich dazu noch 3-4 Schreibfehler ist der löschen-Button schnell gedrückt.


#178

Das finde ich persönlich jetzt schon wieder krampfhaft etwas suchen woran man sich aufhängen kann, warum reader ja ach so schrecklich sind. Für Leute, die die Investition schon getätigt haben, ist es doch auf jeden Fall eine interessante Information um seine zukünftigen Buchkaufkosten zu senken.


#179

Prinzipiell hätte mich das bei der Vorort-Bücherei gar nichts gekostet, weil die Mitgliedschaft dort kostenlos ist (die Kosten trägt der Landkreis und das Land bei uns). Allerdings könnte ich dort immer nur 4 Bücher auf einmal leihen, damit hätte ich 20 x 40 km zur Bücherei fahren müssen (also hin und zurück). Da es für mich immer recht umständlich ist, dort vorbeizufahren, wären das alles Extra-Fahrten gewesen, die ich mir durch die Onleihe einfach gespart habe.
Die Vorort-Bücherei bietet die Onleihe auch erst seit einem halben Jahr an, darum hab ich noch eine zweite Büchereikarte, wo der Jahresbeitrag von 10 Euro fällig wird. Wobei ich das sehr, sehr günstig finde und auch gerne bezahle.


#180

[quote=“digra, post:176, topic:1396, full:true”]

Ich persönlich möchte keine ebooks gewinnen.
Warum ich hier keine ebooks gewinnen mag: Sie sind meist grottig und dazu auch - oder und - nicht mein Genre. Treffen also gar nicht meinen Geschmack. Daher halte ich von ebooks auf Vorablesen so rein gar nichts. Da fühle ich mich immer wie ein Versuchskaninchen.
Ich habe den Reader eigentlich nur für die onleihe. Ansonsten bin ich gegen Ebooks, da sie eben unflexibel sind. Die Gründe wurden zahlreich genannt.

Ich breche ebooks auch oft ab, weil sie mir weniger wert sind als Prints. Das ist subjektiv gefühlt und hat auch damit zu tun, dass ich sie t nur leihe. Da ist ein Abbrechen eh schneller erledigt.
Entdecke ich dazu noch 3-4 Schreibfehler ist der löschen-Button schnell gedrückt. [/quote]

Jetzt kommen wir der Sache schon näher. Ich verstehe dich so, dass dir die bisher angebotenen ebooks auf Vorablesen noch nicht zugesagt haben. Nicht jedes ebook ist ja inhaltlich schlecht, weil nur schlechte Bücher oder falsche Genres als ebooks erscheinen. :stuck_out_tongue_winking_eye: Wenn es Verlagsbücher wären und auch für dich interessante Genres, sähe es dann anders aus?

Bei Büchern, die mich aufgrund von Genre + Autor interessieren, ist mir die Form egal, ich möchte nur den Inhalt erfahren. Und ich nerve auch gern nocheinmal damit rum, dass ich gerade durch ebooks Autoren kennengelernt habe, an die ich vorher im Traum nicht gedacht hätte, z. B.: Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat.
In solchen Fällen [edit: nachdem ich es als ebook entdeckt habe] würde ich das Buch auch gern noch einmal als Print kaufen, um es zu verschenken.


#181

Der Reader zahlt sich in meinem Fall auf jeden Fall aus, weil ich z.B. heuer mit Stand 31.10. bisher 160 Bücher gelesen habe (ein Bruchteil davon waren tatsächlich Bücher, der Rest ebooks) - Anschaffungswert gesamt ungefähr € 60, - weil der Großteil davon ebooks waren, die ich von Autorinnen als Testleserin zur Verfügung gestellt bekommen habe, ebooks, die gratis angeboten wurden, und welche, die ich als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekomme. Also kann ich für mich sagen, in meinem Fall haben sich sogar beide Geräte (Anschaffungswert insgesamt etwa € 220,-) auf jeden Fall rentiert. Aber: Nicht jeder hat die Gelegenheit dazu oder möchte das, das verstehe ich genauso. Und ich muss dem Argument, dass der Preisunterschied ebook/Buch oftmals nicht hoch ist, auf jeden Fall nachvollziehen. Wenn ich eine gebundene Ausgabe eines Bestsellers um 25,- bekomme, das ebook aber auch schon 20,- kostet, dann überlege ich mir schon, gleich das Buch zu kaufen :wink:

Aber jedem ist was anderes wichtig, und das ist auch gut so - ich verstehe diejenigen, die ein Buch in der Hand halten wollen, aber auch die Argumentation bezüglich “nur ebook” :wink: