Diskussion: E-Books als Leseexemplare


#101

mal angenommen, die Cloud wäre nicht verfügbar, dann wäre auch das Geld im Prinzip futsch. Ausserdem möchte ich zu bedenken geben, dass jeder Anbieter sein eigenes Süppchen kocht. Mit einem Kindle kann ich zB nicht an der onleihe teilnehmen. Mit einem tolino evtl keine mobi dateien lesen. Mit einem haptischen Buch habe ich das Problem gar nicht. ich finde es schade, dass sich hier manche user von der community ausgeschlossen fühlen, wenn vermehrt ebooks verlost werden.


#102

sorry, so etwas wie eine “moderne Generation” gibt’s doch gar nicht…evtl in anderen, nicht-deutschen Sprachen (?)…


#103

Also vielleicht bin ich ja naiv, aber mehr als 100 Euro für ca 2 Jahre Lebensdauer fände ich schon teuer.


#104

Das ist doch aber eine rein kaufmännische Entscheidung und geht nicht gegen eine Benutzergruppe. Da bucht ein Verlag oder ein einzelner Autor eine Dienstleistung von Vorablesen. Wer ein Smartphone hat, kann sich überlegen, die Datei dort zu lesen, kindle geht mit der App auf dem PC (ich hoffe ich wiederhole damit nichts, was schon geschrieben wurde). Bei den ebooks, die ich hier bisher gesehen habe, standen bisher epub und mobi zur Auswahl, d. h. nahezu jeder Reader-Typ wird damit versorgt.


#105

Ja ist es. Aber mir ist es die Bequemlichkeit wert, weil ich auch unter schlechten Lichtverhältnissen lesen kann. Wenn ich z. B. zwei Büchereikarten in zwei Städten hätte, müsste ich ja auch die Gebühren tragen.


#106

Die Cloud ist ja aber erreichbar, die ist ja mehrfach abgesichert. Und wenn da mal der Sonderfall eintreten würde, wäre es wie ein Stromausfall: wird repariert und danach ist wieder alles verfügbar. Die gespeicherten Daten gehen nicht verloren.

Da es um eBooks geht, die hier verlost werden (siehe Eingangsposting) ist das auch kein Argument, um das mal zurückgeben zu können. :grinning:
Es werden hier seit einiger Zeit mobi und epub angeboten. Somit können beide Systeme die Bücher lesen.

Für das Thema Reader allgemein ist es ja jedem selbst überlassen, ob er einen Kindle oder einen anderen Reader kauft. Bei den anderen bekommt man ja alle eBooks, bis auf die Selfpublisher bei Amazon. Aber selbst die sind inzwischen schon dazu übergegangen, ihre eBooks auch auf anderen Plattformen über andere Anbieter zu verkaufen.

Ein etwas hinkender Vergleich wäre hier wohl HC/TB.

So nebenbei möchte ich gerne klarstellen, dass ich immer wieder sage, dass ich sehr wenige eBooks lese, aber die Vorteile dennoch nutze. Mein Verhältnis dürfte so bei 95/5 liegen, wenn nicht noch knapper. Ich stelle hier nur das klar, was nicht richtig gesagt wurde.

Leider bekomme ich ja nicht auf alle Nachfragen Antwort.


#107

Mein Kindle ist sehr viel älter als zwei Jahre und läuft und läuft und läuft, den Tolino hab ich jetzt erst mal ein Jahr, aber der zeigt keinerlei Anzeichen, dass er sich verbraucht o.ä… :wink:


#108

Genau. Aber irgendwie will das die “Reader-Gegner-Fraktion” nicht so ganz akzeptieren.


#109

wie gesagt, ich möchte meinen Kindle nicht missen. eine meiner besten Anschaffungen. Ich wollte nur klarstellen, dass ich ein gewisses Verständnis für User habe, die sich durch die vermehrte /zunehmende Ebookverlosung auf VL diskriminiert fühlen. Und ehrlich - ebooks am PC lesen ist super umständlich. Dann doch lieber reader! Aber natürlich könnte man jetzt auch argumentieren, dass wir vor dem vorablesen Launch auch ein Leben hatten und dass man insofern auf hohem Niveau jammert und das VL eben auch mit der Zeit gehen muss (ebooks). Aber ich finde es schön, dass wir hier darüber debattieren.


#110

Sich durch die Cloud an einen Anbieter zu binden, ist durchaus ein Risiko. Amazon hat z. B. durchaus halbe Tage gehabt, an denen die Webseite nicht funktionierte und man nicht an die Inhalte der Cloud kam. Auch kann man nicht voraussetzen, dass man im Ausland stets stabile Internetverbindungen hat.

Aber die Cloud ist nur die Haupt-Sicherheitskopie. Es hindert einen ja niemanden, die Bücher auch auf dem PC oder einem zweiten Reader abzulegen.


#111

Eben. Und ich kenne eine Menge Menschen, die (ich kann es nicht verstehen, aber wenn es sie glücklich macht) zwei oder gar drei Handys (mit Vertrag!) haben und nutzen. Das ist auch teuer.

So viele Dinge werden tagtäglich genutzt, die teurer sind (tatsächlich oder relativ), da muckelt niemand so heftig, wie bei der Reader-Diskussion.


#112

Ich gehe mal auf die Eingangsfrage zurück: Ja, ich finde es schade, dass manche Bücher nur als eBooks angeboten werden. Aber ich kann damit leben und fühle mich auch nicht wirklich benachteiligt. Denn selbst, wenn alles Print-Exemplare wären, ich würde ja nicht jedes Mal gewinnen. Mir bleibt immer noch die Möglichkeit des Kaufes.

Ich selbst nutze bisher keine Reader. Das hat einfach damit zu tun, dass ich den ganzen Tag am Computer sitze und dann in der Freizeit lieber das gedruckte Buch nehme. Das hat für mich nichts mit “modern” oder “nicht modern” zu tun, denn beide Varianten haben Vor- und Nachteile und jede/r kann für sich selbst entscheiden, wann und wie viel er wovon nutzen will.


#113

[quote=“hybris, post:109, topic:1396”]
wie gesagt, ich möchte meinen Kindle nicht missen. eine meiner besten Anschaffungen. Ich wollte nur klarstellen, dass ich ein gewisses Verständnis für User habe, die sich durch die vermehrte /zunehmende Ebookverlosung auf VL diskriminiert fühlen. [/quote]

Es ist ein Trend von Verlagsentscheidungen zu erkennen - und deshalb kann ich das nicht so “persönlich” sehen. Umgekehrt könnten alle, die am Smartphone lesen, sich ja auch diskriminiert fühlen, dass es für sie zu geringe Angebote gibt.


#114

Kann ich Dir nur völlig zustimmen …


#115

Naja, ich hab ja auch noch den Tolino. Und deshalb bin ich nicht an eine einzige Anbieter-Cloud gebunden bzw. lagern meine eBooks eh auf diversen Clouds.

Das war doch auch nur die Antwort auf die Frage, was man macht, wenn der Reader kaputt ist, ob dann alle Bücher kaputt wären. Nein, sind sie nicht,anders als beim Fall meiner Freundin, deren Bücher verbrannten.

So nebenbei - als dann das Haus neu aufgebaut war, der schlimmste Schock überstanden und ein paar neue Erinnerungen angesammelt (natürlich auch alle Fotos verbrannt, alle Erinnerungsstücke usw.), kam die nächste Katastrophe: Hochwasser. Wieder alles kaputt. Manche trifft es echt besonders übel.


#116

[quote=“wortschaetzchen, post:107, topic:1396, full:true”]
Mein Kindle ist sehr viel älter als zwei Jahre und läuft und läuft und läuft, den Tolino hab ich jetzt erst mal ein Jahr, aber der zeigt keinerlei Anzeichen, dass er sich verbraucht o.ä… :wink: [/quote]

Die Akkus sind der Schwachpunkt. Es gibt wohl eine Durchnittszahl von kompletten Ladezyklen, nach der es mit dem Kindle rapide bergab geht. Man könnte den Akku selbst wechseln, aber nach 2 oder 3 Jahren wollen viele auch gern eine neues Gerät mit neuen Features.


#117

[quote=“wortschaetzchen, post:115, topic:1396”]
Das war doch auch nur die Antwort auf die Frage, was man macht, wenn der Reader kaputt ist, ob dann alle Bücher kaputt wären. Nein, sind sie nicht,anders als beim Fall meiner Freundin, deren Bücher verbrannten. [/quote]

So eine Was-wäre-wenn-Spielerei schadet ja nicht. :sunglasses:


#118

Ist doch praktisch für die Industrie - Akku hin, Neukauf vonnöten… :smiley:


#119

Es ist so beabsichtigt - und viele Kunden scheint es nicht zu stören. Ich finde einige Veränderungen an meinem zweiten Kindle nicht unbedingt erstrebenswert. Er textet mich mit unnötigen Dingen zu. Klick mich, kauf mich …


#120

Mein Akku schwächelt nicht und ich hab den Kindle ja immer an (er “schläft” anders als der Tolino, aber er ist ebenso nicht ausgeschaltet) und wird entsprechend dann nach x Wochen wieder aufgeladen, damit ich ihn nutzen kann, wenn ich möchte.

Beim Tolino ist es auch so. Der “schläft” so niedlich und wenn der Akku leer ist, wird er geladen. Dieser Akku hält trotz Beleuchtung fürs Display (wenn ich lese, dann nur mit Beleuchtung, habe aktuell tatsächlich drei eBooks hintereinander gelesen) deutlich länger, als der von meinem “alten” Kindle je gehalten hat.

Aber Akkus sind nun mal immer anfällig. Auch beim Smartphone!