Diskussion: E-Books als Leseexemplare


#61

Bei meinem kindle würde das dauernd mit Hintergrundbeleuchtung etwas knapp werden bei 2 Wochen, aber an sich stimme ich dir zu. Der Akku von einem reader hält echt lange. Ohne Hintergrundbeleuchtung umso mehr.


#62

Wie gesagt, beim Tolino geht das prima.
Aber vor allem hält Dich doch keiner davon ab, den Reader im Hotel zu laden.


#63

habe zum Geburtstag einen reader (heisst das so) bekommen. der ist sogar “wasserfest” (wenn man es so sagen kann) bei Süßwasser 1 meter tief bis zu 30 min steht drauf.


#64

Ja, das ist ein Reader. Die Datei, die man darauf liest, ist das eBook.

Eben, das sag ich ja, es gibt längst wasserfeste Reader, aber keine wasserfesten Printbücher. Kommt ja auch in der Werbung.


#65

ICH finde unkonstruktiv, wenn jemand derart um sich haut, weil jemand anderer Meinung ist. Aber ich weiß schon… das war nicht deine Absicht - wie kann das nur jemand so auffassen etc. :innocent:

Habe ich die jemandem weggenommen, der gerne EBooks nutzt? Ich glaube kaum, dass sich jemand durch mein statement die Freude nehmen lässt. Was soll also der Vorwurf?

Ich will gar nichts kopieren. Aber wenn ich eine Vinyl, Kassette, CD oder DVD kaufe, dann darf ich die ja auch im Original hinterher gebraucht verkaufen. Beim EBook kaufe ich aber praktisch nur eine kopierte Datei. Und dafür wollen die Verlage oft gerade mal 1 oder 2 € weniger haben als für ein Print-Buch. Verstehst du den Unterschied bei der Preisgestaltung? Egal ob CD, DVD oder eben Buch - ich erhalte eine Ware dafür. Beim EBook erhalte ich nur die Genehmigung, es zu lesen oder meinetwegen mitsamt meinem Reader zu verleihen. ICH lese höchst selten ein Buch mehrmals - genau genommen seit 30 Jahren gar nicht mehr. Deshalb gebe ich sie nach dem Lesen weiter oder verkaufe sie weiter. Mir ging es nicht darum, dass Leselizenzen verloren gehen könnten - mir ging es darum, dass diese Lizenzen meiner Meinung nach viel zu teuer gehandelt werden im Vergleich zum Print-Buch.
Ich sehe die überschaubaren Vorteile von EBooks bzw. Readern durchaus, aber es sei doch gestattet, dass ich auch die Nachteile sehe und vor allem rechne, wie das Preisleistungs-Verhältnis ist. Und das ist beim EBook in meinen Augen desolat. Aber damit will ich doch niemanden davon abhalten, sie trotzdem zu nutzen und dabei auch seinen Spaß zu haben. Es gibt ja auch genügend Leute, die gelesene Bücher im Altpapier entsorgen. So what?
Übrigens leihe ich keine Bücher aus, denn mein SuB ist hoch genug. Die Bibliothek diente nur als Preisvergleich für’s Leserecht des EBooks, was in meinen Augen nichts anders ist als ein Buch ausleihen um es zu lesen.
Mit der Büchercloud ist mir neu, weil ich ja wie schon erwähnt keine EBooks “besitze”. Ich hätte gedacht, dass man die als Dateien auf das Gerät lädt. Also lädt man immer nur das Buch auf den Reader, das man gerade lesen will und für die restlichen Bücher braucht man Internet - auch im Urlaub?


#66

Absolute Zustimmung :slight_smile: Ich finde hier manche Kommentare “Total gegen ebook” auch nicht schön und manche Argumente auch nicht stichhaltig (z.B. Print kann man in der Wanne lesen, ebook nicht). Ich habe keinen ebook-reader, lese entweder Print oder auf meinem Smartphone. Aber mittlerweile lese ich ca. 30% Print und 70% auf Smartphone, weil das Buch einfach zu schwer ist, um es die ganze Zeit zu halten bei mehreren Stunden Lesezeit :smiley: Bin halt so ein Bücherwurm…


#67

Gerade im letzten Abschnitt viele sehr schwer zu widerlegen de Argumente!


#68

Ich bin mir nicht sicher, was dieser “ebook-Bash” soll. Ich habe auch Signaturen/Widmungen innerhalb eines ebooks von Autoren persönlich, sogar mit meinem Namen drin bekommen. Ob jedem das gleichwertig wie eine Widmung auf Papier erscheint, ist jedem persönlich überlassen. Ich, die eher zu der modernen Generation gehört und viel am PC macht, finde ein ebook mit einer Widmung zu mir drin auch sehr attraktiv. Schade finde ich allerdings nur, dass ich keine ebooks an Freunde verleihen kann, wie ich es mit einem Print könnte.


#69

Als bashing kann man das meines Erachtens nicht werten, es werden lediglich vor und Nachteile aufgezaehlt. Das Argument ebooks sind billiger ist so nicht stichhaltig. Klar gibt es ebooks für zwei oder auch null Euro. Die literarische Qualität ist dann aber auch entsprechend - Rechtschreibfehler, Tempusfehler, Logik- Löcher…da ist geschenkt dann noch zu teuer. Die ebooks,d ie ich gut finde, gibt es auch im Print. wie gesagt habe ich aber per se nix gegen ebooks.


#70

Dass wir beide unterschiedlicher Meinung sind, ist völlig okay. Dennoch kann man das doch friedlich tun. Jaja, ich weiß, Du empfindest meine Postings immer als nicht-friedlich, ist schon klar. Ja, auch weiß ich, dass das jetzt wieder Grund zur Veranlassung bietet. Macht nichts, ich komm damit klar.

Du behauptest nun mal mehrfach Dinge über Reader, die nicht stimmen. Das muss ich eben berichtigen, damit andere das nicht auch noch glauben. Sorry, ist nicht anders möglich.

Ja, wo schließt das eine denn das andere aus? Die Signatur geht nun mal über den Computer, ist ja eine Datei. Dennoch ist es persönlich. Da ist der Text wichtig und die Zeichnung und die Unterschrift. Ob nun ein Printbuch oder ein eBook - wo ist da jetzt genau der Unterschied? Signiert hab ich beide Arten von Autoren bekommen und zwar mit Text, nicht eine schnöde Unterschrift.

Deine Falschaussagen über Reader können sehr wohl Leuten die Freude am Reader nehmen, vor allem jenen, die sich erst noch einen zulegen möchten. Wenn die das alles glauben, kaufen die im Leben keinen Reader.

Eben nicht. Wo hab ich das denn angeblich gesagt? Mir geht es doch gerade um das PERSÖNLICHE. Meine signierten eBooks haben PERSÖNLICHE Widmungen. Die kann der Autor auch bei einer Lesung “zaubern”. Man kann seit Jahren e-Mails per Hand schreiben. Warum also nicht eine Signatur im eBook?

Auf diese Albernheit verlangst Du jetzt nicht wirklich eine Reaktion.

Doch, darum ging es Dir vorhin auch. Die Sache mit dem Reader, der im Urlaub kauputtgeht.

Jo. In Deinen Augen. Weil Du eben nicht einsehen möchtest, dass die Herstellung eines eBooks bis auf die Papier- und Farbkosten genauso viel kostet, wie ein Printbuch. Du darfst nicht rechnen: Print kostet X, danach mach ich ein eBook draus. DANN kostet das natürlich nichts mehr, außer dem Datenverkehr. Aber betriebswirtschaftlich werden da eben auch all die Kosten für Lektorat und sämtliche anfallenden Arbeiten (auch Werbung) mit eingerechnet. Würden die eBooks deutlich billiger verkauft werden, ginge das zulasten der Autoren.

Nein. Du kannst Dir zigtausend Bücher auf den Reader laden. Aber gespeichert sind sie dennoch auf der Cloud. Du kannst sie also jederzeit vom Reader löschen und irgendwann wieder aus der Cloud laden.

Das meinte ich: Du weißt zu wenig darüber, schimpfst aber wir ein Rohrspatz und das finde ich eben nicht wirklich toll.


#71

Welche denn? Ich denke, ich habe sie doch widerlegt.


#72

Ich wollte dein Argument auch eher nur stützen, da das Teil nicht den Geist aufgibt. :wink:
Ich hab auch den ganzen Kram wie Powerbank und Co. Mich muss niemand mehr überzeugen. :wink:


#73

Siehst du :wink:
Objektiv betrachtet gehört es dir eben nicht und daher darfst du es auch nicht verleihen.

Bei der Einleitung musste ich schon etwas schmunzeln. :relieved:
So könnte ich mein statement einleiten: Ich, die ich zur angestaubten Generation gehöre aber ja nun mal leider von Beruf Programmiererin bin…
…weiß, dass Daten nur Schall und Rauch sind, für fast nix tausendfach zu kopieren und für teuer Geld zu verkaufen sind. :wink:


#74

Dann ist doch alles chic!

Hier geht es doch aber um die eBooks, die HIER verlost werden, und zwar als ausschließliche eBooks. Und die sind nun mal die preiswerteren, nicht so teuer, wie die, die man auch als Print bekommt.


#75

Doch, das darf man. Mitsamt Reader darf man das eBook jederzeit verleihen, das verbietet niemand.


#76

Ja, das ist definitiv so, allerdings ist das auch wieder so ein deusches Phänomen, in anderen Ländern ist die Preisgestaltung da deutlich realistischer.

Weil ich in dem Punkt deine Meinung absolut teile, kaufe ich nur sehr wenige Ebooks, obwohl ich eigentlich lieber auf dem Reader lese als in einem Printbuch. Das Geld für den Reader hab ich trotzdem investiert, weil ich begeisterte Onleihe-Nutzerin bin und genau hier finde ich, dass sich die Anschaffung total gelohnt hat.

Ich wohne auf dem platten Land, zur Bücherei habe ich 20 km - die Onleihe kann ich immer (auch nachts, sonntags, feiertags) nutzen, falls ich an akutem Buchnotstand (:smiley: ) leide, ich muss nicht extra in die Kreisstadt fahren (in der ich ansonsten nix zu erledigen hätte), es können keine Überzugsgebühren anfallen, weil die Bücher automatisch ablaufen. Ich habe auf die Art schon so viele Leihbücher gelesen, dass sich die Anschaffung des Readers schon mehrmals amortisiert hat, obwohl der in der Anschaffung recht teuer war, wie ich zugeben muss (also mein Modell, ansonsten kann man inzwischen auch für 70 - 100 Euro gute Reader bekommen).
Ich muss nämlich auch bei weitem nicht alle Bücher im Regal stehen haben, obwohl ich besondere Lieblinge immer mal wieder lese. Daher ist es auch schon vorgekommen, dass ich über die Onleihe ein tolles Buch gelesen und danach trotzdem noch als Print gekauft habe - weil ich es irgendwann wieder lesen möchte.

Nein, ich hab alle meine angeschafften Bücher (sind nicht allzu viele) auf dem Gerät. Aber falls mein Reader kaputt gehen sollte (was hoffentlich nicht passiert ;)), sind sie in der Cloud des jeweiligen Shops gespeichert und ich könnte sie einfach wieder runterladen. Wenn ich in den Urlaub fahre, leihe ich mir am Tag davor ausreichend Bücher in der Onleihe aus, packe die auf meinen Reader und kann dann komplett internetfrei ein Buch nach dem anderen im Urlaub lesen.

Bei dem 70/30-Verhältnis würde sich die Investition in einen Reader aber echt lohnen - auf den E-Ink-Displays (am besten mit Hintergrundbeleuchtung) liest es sich um einiges schöner als auf dem Smartphone :wink:


#77

Deine Argumentation mit man könne sich einen Reader ja schenken lassen ist nicht wirklich eine. Nd was das kosten Nutzen Verhältnis angeht, hat cr Recht. Chaotisches Buch vs teils noch zeitlich begrenze Lizenz. Bei amazon ist man streng genommen nicht Mal der Eigner des ebooks.


#78

Gut, der Post war jetzt vlt wirklich nicht ganz so nett. :wink: Aber ich kann dich durchaus verstehen. Ich finde, es wird jetzt auch ein bisschen krampfhaft versucht, unbedingt gegen reader und ebooks zu sein.


#79

Abgesehen von den Vorlieben der Vorableser haben ebooks einige Vorteile. Sie sind schneller beim Leser als Büchersendungen. Es könnten sich hier auch problemlos Vorableser beteiligen, die als Deutsche im Ausland leben und zu denen die Post sonst ewig dauern würde.

Für die Verlage oder den Selfpublisher ist die ebook-Version eine flinke Vorhut, mit der sich das Interesse einschätzen lässt, ob es sich überhaupt lohnt, ein Buch als Print auf den Markt zu bringen. Gerade gestern habe ich wieder gelesen, dass eine Selfpublisherin ankündigte, die Printausgabe käme auch bald.


#80

Damit meinte ich doch, man muss die nicht wild kaufen, sondern kann sie zu einem Geschenk machen. Oma, Opa, Tante, Onkel … haben bestimmt Freude, dem Kind ein sinnvolles Geschenk zu machen.

Klar, Geld kosten die immer. Das streite ich gar nicht ab.

Zudem schafft man den ja nur ein einziges Mal an in der Regel. Wenn mal wieder ein neuer “fällig” wird, ist das wie bei anderen Elektrogeräten.