Diskussion: E-Books als Leseexemplare


#182

Na ja - bei 600 € brauche ich gar nicht lange krampfhaft suchen :wink:
Außerdem habe ich nirgends geschrieben, dass Reader schrecklich sind. Es wird mir (und anderen Skeptikern) zwar hin und wieder hier unterstellt, aber das bedeutet ja nicht, dass es wahr ist.
Ich bemängele lediglich den Kostenfaktor EBook im Vergleich mit Printbüchern. Natürlich bezogen auf gekaufte EBooks und nicht auf geliehene.
Und natürlich war es für manche Reader-Besitzer eine interessante Info. Was ich auch nicht bestritten hatte. Sicher ist es nett, dass man mit 6 Readern gleichzeitig ein Buch lesen kann - sofern die 6 Reader vorher gekauft wurden.


#183

Kann ich gut verstehen! Ich wohne in einem größeren Dorf (Vorort) und für mich ist in puncto Bücher auch alles mit Extra-Fahrten verbunden. In der Hinsicht wären EBooks toll, weil eben nur eine Datei unterwegs wäre und nicht ich :slight_smile:
Nach deiner jetzigen Erklärung wären also bei dir in der Bücherei noch weniger Kosten angefallen, als jetzt bei der Onleihe - wenn man die Fahrtkosten außer Acht lässt, was ja auch eine Milchmädchenrechnung wäre. Da es dir außerdem noch viel Zeit spart, lohnt sich ein Reader für dich definitiv! Obendrein wird man in der Onleihe vermutlich auch die begehrten Bücher bekommen, was bei Bibliotheken ja nicht immer so einfach ist. Oder ist das auch bei EBooks so, dass da nur geringe Stückzahlen je Buch zur Verfügung stehen?


#184

Ich will auch gar nicht krampfhaft pro-reader missionieren - tut mir leid, falls das so ankam ;). Im Gegenteil, ich lese auch sehr viele “echte” Bücher, einfach weil ich einen beachtlichen SuB habe, und auch selten an Bücher-Grabbelkisten vorbeigehen kann :wink:

Ich wollte halt nur kurz vorrechnen, dass sich die - auf den ersten Blick durchaus hohen - Anschaffungskosten trotzdem rechnen können.

Was Ebook-Kauf angeht, sind wir definitv einer Meinung - ich finde die Ebookpreise auch horrend hoch, vor allem wenn sie sich wie in deinem Beispiel noch am HC-Preis orientieren, weil das TB noch aussteht (ist ja in Österreich dann anscheinend genauso wie in Deutschland).


#185

Alex Woods gibt es aber als Print - da bin ich mir ziemlich sicher :thinking:


#186

Man kommt relativ unproblematisch dran: Die Büchereien erwerben für den Titel eine gewisse Anzahl Lizenzen (je nach dem 1, 5, 10, x) und so oft kann der Titel dann gleichzeitig verliehen sein. Wenn alle Exemplare grade unterwegs sind, habe ich einen Button “Vormerker setzen”, wenn ich den klicke, werde ich aufgefordert meine Email-Adresse einzutippen. Sobald mein vorbestellter Titel für mich verfügbar ist, bekomme ich eine Mail und habe 72 Std Zeit ihn auszuleihen. Wenn ich das nicht mache, kommt einfach der nächste Vorbesteller dran.

Ich seh dann auch, wann ich mit dem Ebook rechnen kann - das schaut dann manchmal wild aus (zur Zeit hab ich ein Buch vorbestellt, dass ich heutiger Stand erst im Februar lesen könnte) - aber meistens bekommt man es dann doch wesentlich früher, entweder weil die Bücherei aufgrund der hohen Nachfrage zusätzliche Lizenzen anschafft, oder weil der ein oder andere halt dann doch wieder abspringt und seine Vormerkung löscht oder das Buch nicht ausleiht.

In den zweieinhalb Jahren, die ich jetzt die Onleihe nutze, sind einige neue Funktionen dazugekommen und es wird eigentlich von Jahr zu Jahr komfortabler :wink:


#187

So als Auflockerung zum ebook-Bashing wollte ich mit dem Beispiel klarmachen, dass ich Alex Wood in den Sonderangeboten als extrem preiswertes englisches ebook entdeckt habe, als Print hätte ich evtl. von dem Buch nichts mitgekriegt. Ich finde weder ebooks an sich schlecht, noch preiswerte Angebote von (Verlags-)ebooks, noch ebooks als Angebot bei Vorablesen. :slight_smile:


#188

Und das Beste ist unwidersprochen: Man kann alles von zuhause aus erledigen - incl. “Abholung” des Buches!
In der Tat je nach Wohnort ausgesprochen verführerisch…

Aber ich bleibe trotzdem Print-Fan. Wobei man ja doch mal drüber nachdenken könnte, so etwas auf dem Tablet zu installieren. Man muss ja nicht jedes Buch kaufen (was ich ohnehin hauptsächlich auf Bücherflohmärkten tue)…


#189

Entschuldige bitte vielmals, aber das las sich für mich so als würdest du es gerne als Print verschenken, wenn es dieses Buch denn gäbe.
Ich habe auch nichts gegen die EBooks bei VA - wie ich bereits wiederholt erklärte :wink:


#190

Das funktioniert dann sogar noch komfortabler als mit dem Reader. Beim Reader muss ich mit dem PC in die Onleihe, den Titel ausleihen und in Adobe Digital Editions laden, den Reader per Kabel mit dem PC verbinden und dann das Buch auf den Reader schieben.

Beim Tablet holt man sich die Onleihe-App und eine DRM-fähige Reader-App (ich nutze Aldiko), und dann kann man vom Tablet aus stöbern, leihen, runterladen und gleich lesen ;).
So hab ich auch mit der Onleihe angefangen :wink:

Wobei ich da gerne zwei Warnungen aussprechen würde:
1. Achtung, Suchtgefahr :smiley: :wink:
2. Bei mir war es so, dass ich mit dem Tablet als Lesegerät schon nach kurzer Zeit nicht mehr zufrieden war: zu schwer, zu groß, schlechterer Lese-Komfort und zu Akku-fressend. Schon nach wenigen Wochen ist dann mein Reader bei mir eingezogen, und ich würde ihn auch nicht mehr hergeben (dabei hab ich ja sogar ein inzwischen recht antiquiertes Modell, aber für meine Zwecke hat er die wichtigsten Dinge: gutes Display und Top-Beleuchtung) :wink:

Testen also auf eigene Gefahr :wink:


#191

Das hat sich jetzt auch in der weiteren Diskussion relativiert und sicher interpretiert man auch Dinge anders, weil man sich nicht persönlich kennt. Für mich kam das Argument zwischen den Zeilen ein bisschen so rüber, dass die das Geld dafür in die Hand nehmen auch ein bisschen doof sind, weil von richtigen Büchern hätten diejenigen ja viel mehr gehabt.


#192

Beim Abschluss meiner Hausratsversicherung habe ich einen Wert meinses Hausrates angegeben, der von einem Gutachter bestätigt werden musste.

Der Mensch hat sich für meine Bücher nur am Rande interessiert. Dass Bücher zum Haurat gehören, steht außer Frage, aber sie werden nicht als kostbares Gut gesehen und nicht Buch für Buch darin eingeschlossen.

Allein in den elf Monaten dieses Jahres habe ich Bücher für 1.730 Euro bekommen.

Der Wert meines Hausrates hat sich nicht automatisch um diesen Wert erhöht.

Wenn es hier brennen würde, bekäme ich den Wert der Versicherung, aber nicht den Wert der Dinge, die ich habe. Deshalb macht jedes Brandopfer Verlust. Und nicht nur wegen Bücher, sondern wegen all der Dinge, die man so im Laufe eines Jahres kauft. Das ersetzt keine Versicherung. Auch wenn Du das lächerlichredest.

Nächster Punkt, auf mir herumzuhacken, ich weiß schon. Ist aber okay.


#193

Wenn du solche Falschaussagen ins Gespräch wirfst (das Bücher nicht in die Hausratversicherung gehören), dann wirst du damit leben müssen, dass nicht jeder darüber hinweg sieht. Das tust du doch am allerwenigsten von allen Usern hier im Forum. Und wenn hier einer angefangen hat mit Herumhacken, dann warst du das in deiner “Reaktion” auf meinen angeblich aggressiven Kommentar, den du ja offenbar nicht mehr finden kannst zum zitieren.

Vielleicht beginnst du dich einfach mal zu fragen, warum bei mir immer irgendwann DAS kommt. Vielleicht liegt es einfach daran, dass du einfach nicht damit umgehen kannst, dass ich leider des öfteren einfach anderer Meinung bin als du und du dann der Einfachheit halber die Hacke auspackst um mal eben wieder flott die Fronten zu klären. Was bei dir bedeutet, jeder soll wissen: Du weißt es besser, du hast es immer besser gewusst und du wirst es auch immer besser wissen. Sogar in welche Versicherung Bücher gehören weißt du natürlich wieder ganz genau.
Das Ganze gerne in einem manchmal schon etwas überheblichen Ton. Schreibt jemand anderer noch etwas in gleicher Richtung kommt gerne ein “Das habe ich ja schon (mehrfach) geschrieben” , damit aber auch jeder gleich Bescheid weiß, dass sich eigentlich jeder weitere Kommentar erübrigt, wenn wortschätzchen sämtliche Fakten dargelegt hat.
Bücher werden also nicht als kostbares Gut angesehen. Und die Hausratversicherung versichert ausschließlich kostbare Güter? Sachen wie Mixer, Gläser, Vorhänge, Schuhe, Parfum z. B. Ganz zu schweigen von der kostbaren Kleidung.
De facto macht sicher jedes Brandopfer bei einem Totalschaden Verlust, wenn man jedes existierende Teil ersetzt haben möchte. Und natürlich ist auch nicht Buch für Buch komplett enthalten. Die Frage ist, ob ich mir sämtliche Bücher tatsächlich alle wieder kaufen würde (die gelesenen z. B. garantiert nicht!) - genauso wenig wie unmoderne Blusen und Hosen, die zwar noch im Schrank hängen, aber seit Jahren nicht mehr getragen werden.
Die Sachen wurden alle mal gekauft und haben gekostet, aber wenn sie weg wären würde man sie auch nicht vermissen. Und das sind so Sachen, die man während eines Jahres neu anschafft. Man wirft ja auch einiges im Jahr weg oder verschenkt es und deswegen wird die VS nicht nach unten angepasst.
Wenn du jedes Jahr Bücher für 1730 € bekommen hast und die auch jährlich ins Regal packst, dann liegt es an dir, die Summe entsprechend anzupassen, sodass sie mitversichert sind. Kann doch bei der Versicherung keiner wissen, dass du für tausende € Bücher pro geschenkt bekommst oder gewinnst und kaufst.
Einen Gutachter haben wir nie gebraucht für die Hausratversicherung, aber letztes Jahr noch mal eine recht genaue Aufstellung zur Ermittlung der Versicherungssumme machen müssen. Und ich weiß schon, dass da ein exorbitantes Sümmchen zusammen kommt, wenn man das ernsthaft macht. Die Pauschalwerte stimmen eigentlich nie! Da gibt es gar nichts lächerlich zu reden. Lächerlich ist lediglich, wenn gesagt wird, dass Bücher nicht in die Hausratversicherung gehören. Wenn sie irgendwo rein gehören, dann in die Hausratversicherung!
Und wer sich einen Kredit aufnimmt, um Klamotten zu ersetzen, die man eh nicht mehr getragen hat oder Bücher zu kaufen, die man schon längst gelesen hat… ja, dem kann ich auch nicht helfen! Wenn die Versicherungssumme stimmt, dann hat man einen frisch aufgeräumten Haushalt mit einem übersichtlichen Kleiderschrank und einem angenehm gefüllten Bücherregal voll ungelesener Bücher. Das Problem ist, dass die wenigsten Leute sich die Mühe machen, die Versicherungssumme einigermaßen realistisch zu ermitteln. Ich kann das nur empfehlen. Man staunt nicht schlecht :wink:


#194

Ich bin ja drauf und dran…
Hatte jetzt gerade das Buch Neuschweinstein. Da gab es dieses papego. Auch da hatte ich kurz überlegt, ob ich das mal testen soll, wie das funktioniert. Fand ich eine geniale Idee!

Hat das zufällig einer der Mitlesenden getestet?

@moni2506
Sowas kann man doch gar nicht pauschal sagen. Ich kenne auch Leute, die nur noch mit Reader unterwegs sind und damit glücklich sind und noch mehr Leute, die da noch sehr starke Berührungsprobleme haben (ich z. B. :blush: ).
Ich bin da einfach zu geizig für, mir etwas anschaffen zu müssen nur um lesen zu dürfen. Für andere wiegen die angenehmen Seiten des Readers mehr und ihnen ist es den Anschaffungspreis wert. Habe ich kein Problem mit - nur preiswerter ist es definitiv nicht.


#195

Verdreh weiter meine Aussagen und versteh weiter alles absichtlich falsch.
Es ist mir egal.
Ich habe es erklärt und es werden sicher diejenigen verstehen, die es interessiert.


#196

Dann ist es doch auch egal, wenn man die Leselizenz verlieren würde. Du widersprichst Dir selbst.


#197

ICH habe nichts von verlorenen Leselizenzen geschrieben, wie du die ganze Zeit behauptest. Auch hier wäre ein Zitat angebracht, denn vll. erinnere ich mich ja nur nicht daran oder habe was falsch formuliert. Dann wüsste ich wenigstens, worauf du ständig hinaus willst.
Nachdem ich das Buch gelesen habe ist mir auch Wurscht, ob ich die Lizenz noch habe oder nicht - ich lese das Buch ja nicht nochmal. Aber weitergeben würde ich sie gerne, da ich sie ja schließlich gekauft habe!


#198

Ja, wenn die Bücher für mich interessant wären, dann spräche nichts dagegen mich auf diese zu bewerben.
Aber bisher war gar nichts dabei. Und Sachbücher lese ich auch nur im Printbereich.
Was gar nicht geht sind Kochbücher als ebook, da ich den größten Spaß am Blättern und Bildern gucken habe. Erst dann schafft es ein Rezept in meinen Topf.
Und ich weiß wovon ich spreche, da ich per onleihe schon Kochbücher geliehen habe. Die sind absolut reizlos für mich und ich habe noch nie was daraus gekocht.

Wenn es einen Kluftinger Krimi als Ebook gäbe, würde ich mich logischerweise bewerben, da ich das Buch a) sowieso lesen würde, weil ich die Serie liebe und b) ich nach dem Lesen dann auch gerne rezensiere. Ich verwende sehr viel Zeit auf meine Rezis und da möchte ich dann bitte auch Bücher rezensieren, die mir liegen.
Nur um des Gewinnens willen (quasi ein Buch gratis abgreifen) bewerbe ich mich niemals.
Vorablesen soll ja Freude machen und nicht zur Qual werden. Von daher muss bei mir der Aufwand Nutzen Faktor ** stimmen. (Stimmt der Faktor nicht, kaufe oder leihe ich die Bücher lieber). Dann habe ich zwar Geld ausgegeben, aber keinen Rezensionsdruck).

** Das ist bei den ebooks, die bisher hier verlost wurden nach meinen Ansprüchen gar nicht gerechtfertigt.


#199

Das verstehe und akzeptiere ich alles.


#200

Ich hatte auch schon ein Papego-Buch, bei mir war es allerdings Von Krösus lernen, wie man den Goldesel melkt, aber ist ja egal - das Prinzip ist ja dasselbe :wink:

Ich hab dann aus reiner Neugier die App geladen und das entsprechend der Anleitung im Buch gemacht (aktuelle Seite abfotografieren usw.), weil ich das total gerne ausprobieren wollte. Hat auch super funktioniert, und ich finde auch, dass das eine tolle Idee ist, weil man halt einfach das Buch nicht mitschleppen muss (Telefon hat man in der Regel ja so oder so dabei ;))


#201

Da hast du recht und kann ich nachvollziehen … Kochbücher als ebook hab ich auch schon mal probiert - ist irgendwie blöde, da hast du recht.