Freitagsfrage Nr. 87: Stellt Euch vor, ihr seid im Lieblingsbuch gefangen

Das hast du sehr schön geschrieben. Genauso ist sie :slight_smile:

Aber sag mal…hast du Teil 2 gelesen? “Scarlett” von Alexandra Ripley? Solltest du nicht verpassen :wink:

…aber dass du das extra betonen musst, zeigt ja, dass Rhett Butler da schon ein winziger Pluspunkt sein könnte? :wink:
Hehe.

ich möchte in überhaupt keinem buch gefangen sein. auch nicht mit rhett. im übrigen fand ich ripleys “fortsetzung” unerträglich. wäre es ein für sich allein stehender Roman gewesen, hätte er mir eventuell zusagen können, aber als Fortführung von Margaret Mitchells buch empfinde ich dieses Machwerk als frevel. nicht einmal die namen hat sie korrekt wieder geben können. ashleys vater hieß beispielsweise nicht Tom, sondern John, und auch etliche andere stimmten nicht, zumindest in einer der von mir gelesenen frühen ausgaben.
und ein rhett, der in samenkatalogen blättert und sich für dinge wie Porzellan interessiert? der auf einmal sein herz für eine frau à la Melanie entdeckt - ich spreche jetzt nicht von Respekt, den hat er ihr sehr wohl entgegengebracht - und dem scarlett zu aufregend ist? gerade ihre Leidenschaft, ihre rücksichtslosigkeit und ihren Dickkopf, hat er doch stets bewundert und unterstützt. das kann nicht allein dem Älterwerden geschuldet sein, das passt einfach nicht. aber egal. die Geschmäcker sind verschieden. und das ist auch gut so. sonst bewürben sich ja jede Woche alle auf ein und dasselbe buch:-))

Bücher sind für mich zum Träumen da. Wollte ich in einem Traum leben? Das gibt es leider nicht. Sonst würde man ja immer in der gleichen Schleife gefangen sein ( Und täglich grüßt das Murmeltier). So können wir uns jeden Tag auf neue, reale Erlebnisse freuen.

Ja, da hast du recht, das ist natürlich absolut Geschmackssache.
Ich habe das Buch damals mit größerem Abstand zu Band 1 gelesen und fand es eigentlich eine schöne Geschichte. Aber dass man es kritisch sieht, finde ich ebenfalls nachvollziehbar und bin sowieso immer für volle Meinungsfreiheit :slight_smile:

Genau meine Worte. Ich hatte den Folgeband “Scarlett” auch angefangen, allerdings nicht zu Ende gebracht. Denn die Fortsetzung fand ich vom Schreibstil her zu anders als das Original. Vom Winde verweht war einfach wundervoll und das offene Ende gehörte einfach dazu. Auch wenn ich mir noch so sehr wünsche, dass Scarlett und Rhett zusammen kommen - wenn es nicht die Intention von Frau Mitchell war, dann ist es besser, dass es so bleibt. Nachdem ich festgestellt habe, dass “Scarlett” leider nicht an das Original heranreicht, habe ich mittendrin aufgehört und “Vom Winde verweht” einfach so geliebt, wie es ist :smiley:

Diese Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten, denn es gibt eine Menge Bücher, die zu meinen Lieblingen zählen. Wenn ich mich aber festlegen müsste, so wären es die historischen Romane von Rebecca Gablé - und in denen möchte ich wirklich nicht feststecken!

Eine Welt ohne moderne Medizin, ohne rechtliche Absicherung für jedermann, dafür aber mit Herrschern, die mit ihren Untertanen machen können, was sie wollen - die wäre nichts für mich. Als Frau müsste ich mich dem Willen meines Ehemanns beugen, die Kirche würde mir sagen, was ich zu glauben und wie ich mich zu verhalten hätte, körperliche Züchtigung wäre an der Tagesordnung und dann auch noch jedes Jahr schwanger sein - nein, danke! Ich bin froh, dass ich im hier und jetzt lebe!

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Ohje. Meine Lieblingsromane sind oft “Problembücher”. Zum Beispiel “Deutscher Meister”, in dem es um die NS - Zeit und “Rassentheorie”, Spitzel und Tötungen geht. In dieser Zeit würde ich wahrlich nicht leben wollen…Romane, in denen alles prima ist, gibt es eh wenige. Oder?

Mein aktuelles Lieblingsbuch ist “Leviathan” von Scott Westerfeld. Das wäre natürlich schon cool, in einem Steampunk-Setting zu leben, aber da dort gerade Krieg ausbricht, auch ein bisserl gefährlich. Wenn ich im Buch dann auch so mutig wäre wie die Protagonisten, dann würde ich auch gerne mit den Luftschiffen durch die Gegend sausen. Wenn nicht, dann würde man mich vermutlich in irgendeiner Suppenküche wiederfinden, um die hungrigen Soldaten zu verköstigen.

Außer Pippi Langstrumpf :grin: Da wär ich gerne und würde mit ihr zusammen faul sein!

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Von “Leviathan” habe ich jetzt schon so viel gutes gehört. Ich glaube ich muss mir das bald auch mal kaufen um es lesen zu können, alleine schon weil ich ein Steampunk Setting total interessant finde :slight_smile:

Es hängt ja auch immer davon ab, wie lange man dann in dieser “Traumwelt” festhängt: Für eine Stunde, einen Tag oder für immer?

Für eine Stunde neben Harry in der großen Halle zum Festmahl zu sitzen klingt verlockend; dagegen für immer im Krieg oder im Mittelalter festzuhängen ziemlich furchtbar!!

:wink:

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OHHH! Wie gruselig! Nein auf keinen Fall will ich in eins meiner Lieblingsbücher.
Da ich unheimlich auf Chris Carter Bücher stehe, käme das für mich nicht in Frage. Ich hänge nämlich an meinem Leben und möchte nicht evtl. von irgend einem gestörten Psychopathen erledigt werden. Obwohl?! Robert Hunter kommt schon sexy rüber :relaxed: Aber der ist zu jung für mich. :smiley:

Was bitte sind Lieblingsbücher? Nach meiner Meinung ist immer das Buch, das ich gerade lese, mein Lieblingsbuch. Und da jedes Buch, natürlich außer Sachbücher, seine Geschichte erzählt, bin ich als Leser gleichzeitig Zuschauer, niemals Akteur.

bin auch ein fan von Chris carter und möchte auch nicht in einem seiner bücher gefangen sein.

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Ehrlich? Nein. Lieblingsbücher sind die, die man immer wieder lesen kann, in die man eintaucht, obwohl man genau weiß, was wie wann warum passiert. Das Buch, das ich gerade lese, kann doch völlig blöd sein, das disqualifiziert sich dann schon mal als Lieblingsbuch. In einem Lieblingsbuch kann man absolut auch Akteur sein, wenn auch nur im Kopf.

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Ich möchte und kann mich gar nicht auf ein Lieblingsbuch festlegen. Und eintauchen? Weiß nicht, könnte etwas gruselig werden. Dafür bin ich viel zu sehr Angsthase. Würde nur in der Ecke stehen und alles aus der Ferne beobachten.

Oje. Wie so oft scheitere ich auch hier schon daran, mich auf ein Lieblingsbuch festzulegen - es gibt doch so viele gute, unglaubliche, verrückte Bücher, dass ich mich unmöglich für ein einziges entscheiden kann ;).

Wie @archer habe ich mehrere Lieblingsbücher, die ich teilweise schon so oft gelesen habe, dass sie schon ganz abgegriffen sind. Ein Lieblingsbuch definiere ich auch genauso: Ich will immer mal wieder zurückkehren in diese Welt, auch wenn ich das Buch zehn Jahre nicht in der Hand hatte, weiß ich noch genau, wie die Protagonisten heißen, wie sie aussehen, und welche Macken sie haben. Und natürlich kann ich mich auch noch haarklein an die Handlung erinnern. Und trotzdem überkommt mich auf einen Schlag das Bedürfnis, mal wieder in dieses Buch abzutauchen. Und dann ist es in etwa so, wie wenn man in seine Lieblingskuschelklamotten schlüpft: Es passt einfach perfekt und man fühlt sich sofort wohl darin :slight_smile: .

Da muss ich dann wohl ein paar dieser Lieblingsbücher rausgreifen ;):
Stephen King: ES Obwohl ich Ben, Bill, Beverly, Richie, Stan und Mike sehr gerne kennenlernen würde, möchte ich auf überhaupt gar keinen Fall auch nur eine Sekunde in Derry verbringen, und noch weniger möchte ich Pennywise begegnen :scream:

Rebecca Gablé: Der König der purpurnen Stadt: Okay, auch das Mittelalter ist kein Zuckerschlecken, aber in dieses Buch würde ich trotzdem sehr, sehr gerne einmal abtauchen. Ich würde so gerne London zu Beginn des 14. Jahrhunderts sehen - den ganzen Trubel mit Pferden und Fuhrwerken auf den Straßen, die vielen Menschen die damals schon in dieser Stadt gelebt haben. Auch wenn der Geruch mich vermutlich umhauen würde :smiley: . Auch würde ich Jonah gerne mal über die Schulter sehen, vor allem bei seinen gelegentlich Begegnungen mit dem jungen König Edward und / oder Königin Phillipa - ja, das wäre wirklich toll.

Michael Ende: Die unendliche Geschichte: Mein absolutes Lieblingsbuch als Kind, das ich unzählige Male gelesen habe. Und natürlich habe ich Bastian unglaublich darum beneidet, dass er den Weg nach Phantásien gefunden hat, mit Atréju geritten und mit Fuchur geflogen ist :slight_smile: Die Welt ist so fantasievoll gezeichnet, wer würde sie nicht gerne mit eigenen Augen sehen?

Aber gefangen möchte ich natürlich nicht mal in einem Lieblingsbuch sein, da würde ich meine Liebsten aus Fleisch und Blut doch sehr schnell ganz arg vermissen ;).

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Oh ja, Lothlorien wäre schön! Oder auch noch Bruchthal. Aber auch das Auenland würde mir gefallen, zumal ich zu den Hobbits größenmäßig (1,52 m) gut passen würde. Früher war ich mal 1,56, bin inzwischen schon geschrumpft!
Ansonsten wäre ich gerne in jedem Buch, das ich gerade lese, wenn es keine Kriegshandlungen gibt…

Ich habe nicht nur ein Lieblingsbuch. Wenn ich z.B. im London von Matthew Shardlake ( Reihe von C.J.Sansom) wäre, würde ich sicher nichts unternehmen, um schnell zu entkommen., sondern den guten Matthew auf Schritt und Tritt begleiten.
Erst letzte Woche war ich wieder in meiner Lieblingsstadt London, leider ohne Master Shardlake zu begegnen.:cry:

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